Als ich mich im September letzten Jahres beim Deutschen Bundestag für ein Stipendium für ein Auslandsjahr in den USA beworben habe, hätte ich niemals gedacht, dass ich tatsächlich in diesem Sommer meine Reise nach Amerika antreten werde.  Der Weg dahin war lang, hat sich jedoch ausgezahlt. Ein Bewerbungsschreiben inklusive Schulgutachten machte den Anfang.

Ich hatte großes Glück, denn meine Bewerbung hat überzeugt und ich wurde in die nächste Runde geschickt. Zusammen mit 12 anderen Bewerbern und Bewerberinnen aus meinem Wahlkreis, wurde ich nach Wolfenbüttel zu einem Auswahltag eingeladen. Verschiedene Tests, ein Gruppen-, sowie Einzelinterview standen auf der Tagesordnung. Bereits in der kommenden Woche habe ich die Mitteilung bekommen, dass ich mit zwei anderen Bewerberinnen die Endrunde erreicht hatte. Nun wurde noch ein Home-Interview mit meiner Austauschorganisation, die mich gegebenenfalls in meinem Auslandsjahr begleiten würde, geführt. Als letzte und entscheidende Hürde stand nun noch ein Auswahlgespräch mit dem für mich zuständigen Bundestagsabgeordneten, in meinem Fall Johannes Schraps von der SPD, an. Dieser hatte noch zwei meiner Mitstreiterinnen als mögliche Stipendiatinnen vorgelegt bekommen, entschied sich am Ende jedoch für mich. Johannes Schraps wird mich in meinem Auslandsjahr von Deutschland aus als Pate begleiten. Auf diesen Moment hatte ich die ganze Zeit gewartet und ich freute mich unglaublich, dass ich tatsächlich die Möglichkeit bekommen würde, als Junior-Botschafterin des Deutschen Bundestages ein Auslandsjahr in den USA zu verbringen. Mittlerweile weiß ich, dass ich in eine Vorstadt von Houston in Texas komme und eine High School besuchen werde, die ungefähr viermal so groß ist, wie das AEG. Goodbye Germany, welcome USA!

Jenna-Marie Stucke, 9B

 

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