Projekte

Unser ERASMUS+ Projekt MASENI (Managing Schools‘ Environmental Impact) ist nun in das zweite Jahr gestartet. Finanziert und unterstützt durch die Europäische Kommission, sollen Partnerprojekte mit anderen Schulen innerhalb Europas dazu dienen, kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen und voneinander zu lernen. Die Arbeit an einem gemeinsamen Projekt stellt jeweils einen selbst gewählten Aspekt in den Mittelpunkt – wie in unserem Fall der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und Energiequellen.

Nach den Herbstferien soll das SHS-Projekt in die nächste Runde gehen.
Ab heute können sich Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 10-12 als Tutor bewerben.
Was müsst ihr mitbringen? Lust mit euren jüngeren Mitschülern (Jahrgänge 6 und 7) einmal in der Woche in der 7/8. Stunde zu arbeiten, gute Noten in den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch, Französisch oder Latein.
Was bekommt ihr? Ein ordentliches Taschengeld, das mit einer sinnvollen Tätigkeit verdient wird und das gute Gefühl, etwas zum Schulleben des AEG beizutragen.
Einverstanden? Dann meldet euch gleich hier bis zum 6. September an!
Solltet ihr noch Fragen haben oder wollt euch persönlich anmelden, sprecht Frau Schindler (A220, 2. große Pause) bitte direkt an.
Interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 können sich für die neuen ShS-Kurse (Oktober 2017 bis Januar 2018) ab Montag, den 11. September 2017 anmelden.
Aushänge und Anmeldeformulare über die Klassenlehrer folgen!

Das Projekt COMENIUS hat den Deutschen Bürgerpreis 2013 erhalten.Comenius-Projekte

 

COMENIUS III

 

Nach Abschluss unseres zweiten COMENIUS-Projektes zum Thema „Mensch und Landschaft“ mit Partnerschulen in Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland freuen wir uns über die Genehmigung unseres dritten Projektes (2012 - 2014).

 

Das Thema lautet diesmal: “SMILING THROUGH EUROPE“ und hat das Ziel, die Bedeutung positiven Denkens und einer positiven Selbstwahrnehmung im Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler bewusst zu machen. Wir erhoffen durch die transnationale Zusammenarbeit außerdem, Einblicke in die Herangehensweise der anderen Nationen an Erziehungsfragen zu bekommen. So ist die Idee für dieses Projekt aus der Wahrnehmung heraus entstanden, dass unsere Jugendlichen immer größere Schwierigkeiten haben, sich konzentriert auf schulische Fragestellungen einzulassen, positive soziale Beziehungen einzugehen und die Regeln des Zusammenlebens in einem schulischen Rahmen einzuhalten. Ein überhöhter Mediengebrauch und eine erschreckende Ich-Zentrierung der Schüler sind in allen Partnerländern Anlass zum Nachdenken über pädagogische Maßnahmen geworden.

 

Unsere europäischen Partner sind Schulen in der Türkei, in GB/Wales, Spanien/Teneriffa, Portugal, Kroatien, Rumänien sowie das bereits bekannte Collège le Parc in unserer Partnerstadt St Maur/Frankreich. Wie auch schon in den ersten beiden Projekten ist die Dauer der gemeinsamen Arbeit an dem Thema zwei Jahre. Die Projektsprache ist diesmal Englisch.

 

Parallel zu unseren Partnerschulen werden wir im ersten Schritt unsere Schülerinnen und Schüler mit den Lebensbedingungen in unseren Partnerländern vertraut machen und danach mit der länderübergreifenden Projektarbeit beginnen. Ab dem kommenden Schuljahr wird zu diesem Zweck eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet: die AG COMENIUS III. Diese AG wird sich besonders an Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 richten, eine Unterstützung durch ältere Teilnehmer (ab Jg. 10) ist aber ebenso gefragt. Teile des Projektes werden auch im regulären Englischunterricht erarbeitet werden.

 

Darüber hinaus ist das Projekt für alle CertiLingua-Teilnehmer aus den Jahrgängen 11 und 12 von Interesse.

 

Noch im Kalenderjahr 2012 werden zwei Mobilitäten ins Ausland erfolgen: Im September 2012 nach Severin/Rumänien und im November 2012 nach Istanbul/Türkei. Über die übrigen Fahrten, den Besuch unserer Partnerländer in Hameln und über den Fortschritt des Projekts wird auf der AEG-Homepage zeitnah berichtet werden.

 

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Das COMENIUS-Projekt wurde mit der Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein die Verfasserin;
die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

 
Autorin: Liane Kunkel

Projektstart Comenius III ...

 

... eine Zeitreise nach Rumänien

 

Gemeinsam mit Frau Kunkel und Frau Henjes-Kunst sind wir vom 23. bis zum 28. September 2012 zur Eröffnung des neuen Comeniusprojekts nach Drobeta Turnu Severin in Rumänien gereist. Dort haben wir die anderen Teilnehmer aus den Partnerländern Kroatien, Frankreich, Spanien, Rumänien, Türkei, Wales und Portugal getroffen. Der Inhalt des Themas „Smiling through Europe“ war während der gesamten Zeit in der großen Herzlichkeit unserer Gastgeber und allgemeinen guten Laune spürbar.

 

Bei der Eröffnungsfeier am ersten Vormittag in der rumänischen Schule haben die Schüler an verschiedenen Ständen die Partnerländer durch touristische Informationen und kulinarische Spezialitäten vorgestellt. Eine weitere Eröffnungszeremonie fand am Abend in der Fußgängerzone statt, bei der zahlreiche Kinder traditionelle Tänze und Lieder darboten. Den enormen Stellenwert des Projektes konnte man nicht nur am Engagement aller Teilnehmer, sondern auch an der großen Präsenz der Öffentlichkeit ablesen, bis hin zum lokalen Fernsehen.

 

Das Programm der gesamten Woche war reichhaltig und wir konnten uns in kurzer Zeit einen guten Eindruck über Land und Leute verschaffen. Neben Donaufahrt und Kraftwerksdamm-Besichtigung haben uns auch das ehemalige Salzbergwerk in Ocnele Mare und die abwechslungsreiche Landschaft fasziniert. Wir fühlten uns wie auf einer Zeitreise: Pferdefuhrwerke neben neuen Mercedes, Carrefour, Kaufland und LIDL neben Privatleuten, die ihre Gartenprodukte auf der Straße verkauften und zwischen den Häusern hängende Stromleitungen neben modernsten technischen Geräten. Durch Gespräche erhielten wir zusätzliche Eindrücke über die Gegensätze zwischen Arm und Reich und die sich immer weiter entwickelnde Infrastruktur.

 

Die Gastfamilien haben mit ihrer beispiellosen Freundlichkeit und dem enormen Aufwand direkt ein Gefühl des Ankommens und Zuhause seins vermittelt. Ganz selbstverständlich ließen sie uns an ihrem Leben teilhaben. Durch die vielen und besonderen Eindrücke wird es uns sicherlich leicht fallen, im nächsten Jahr unseren CertiLingua-Bericht zu verfassen. Wir freuen jetzt schon, die Teilnehmer aus allen unserer Partnerländer bei ihrem Gegenbesuch im Dezember 2013 bei uns in Hameln begrüßen zu dürfen. Wir wissen allerdings, dass es mit Sicherheit nicht leicht werden wird, die überwältigende Gastfreundschaft zu erwidern.

 

Autorinnen: Jule Wielage und Saskia Große, Jg. 11

ISTANBUL-Fahrt November 2012

Vom 12.11. bis zum 18.11.2012 sind wir im Rahmen des Comenius Projekts III mit dem Thema „Smiling through Europe“ gemeinsam mit Frau Kunkel und Frau Schröder-Brautlecht nach Istanbul gefahren.

Nicht nur das Albert-Einstein-Gymnasium nimmt an diesem Projekt (2012 – 2014) teil, sondern auch Schulen aus anderen europäischen Ländern wie Kroatien, Portugal, Spanien/Teneriffa, GB/Wales, Frankreich, Rumänien und die Türkei. Um sprachlich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, erfolgt die Verständigung auf Englisch.

Alle mitgereisten Schüler wurden in Gastfamilien untergebracht. Dort haben wir uns aufgrund der großen Gastfreundschaft, Fürsorglichkeit und Herzlichkeit sehr wohl gefühlt. Wir wurden während der ganzen Woche mit Leckereien aus der türkischen Küche verwöhnt und in die Familien integriert. Diese Herzlichkeit über alle Erwartungen hinaus äußerte sich auch durch die vielen Geschenke, die uns für unsere Familien in Deutschland mitgegeben wurden.

Leider ergab sich nicht die Möglichkeit, in der türkischen Schule an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen; uns wurden jedoch zahlreiche Präsentationen von Schülern dargeboten. Unsere Partnerschule im Stadtteil Beṣiktaṣ fördert eine Vielzahl an musikalisch begabten Schülern, die uns sowohl klassische als auch traditionelle Musik vorführten und uns zum Mitmachen und Tanzen anregten. Auch einige Spiele und Aktivitäten trugen zum Kennenlernen der anderen Teilnehmer bei, wobei der Schwerpunkt auf das Thema „Smiling through Europe“ gelegt wurde.

Der Hauptbestandteil unserer Reise war die Besichtigung von vielen berühmten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Zum einem haben wir den Dolmabahce und den Topkapi Palast besucht, zum anderen die Blaue Moschee (Sultanahmet Moschee) und das Hagia Sophia Museum und die Zisterne, in der auch ein James Bond Film gedreht wurde. Darüber hinaus war ein anderer Höhepunkt die Schifffahrt auf dem Bosporus, der den europäischen vom asiatischen Teil Istanbuls trennt. Einige Lehrer waren sogar so davon angetan, dass sie vergaßen, an der richtigen Haltestelle auszusteigen.

Alles in allem war unsere Reise nach Istanbul auf jeden Fall eine Erfahrung wert, weil wir durch den Aufenthalt in den liebevollen Gastfamilien sowohl den türkischen Alltag kennenlernen konnten als auch die Stadt und das öffentliche Leben Istanbuls.

19.11.2012 

Autorinnen: Mareike und Nadia, Jahrgang 11

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