Comenius

Das Projekt COMENIUS hat den Deutschen Bürgerpreis 2013 erhalten.Comenius-Projekte

 

COMENIUS III

 

Nach Abschluss unseres zweiten COMENIUS-Projektes zum Thema „Mensch und Landschaft“ mit Partnerschulen in Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland freuen wir uns über die Genehmigung unseres dritten Projektes (2012 - 2014).

 

Das Thema lautet diesmal: “SMILING THROUGH EUROPE“ und hat das Ziel, die Bedeutung positiven Denkens und einer positiven Selbstwahrnehmung im Lebensalltag der Schülerinnen und Schüler bewusst zu machen. Wir erhoffen durch die transnationale Zusammenarbeit außerdem, Einblicke in die Herangehensweise der anderen Nationen an Erziehungsfragen zu bekommen. So ist die Idee für dieses Projekt aus der Wahrnehmung heraus entstanden, dass unsere Jugendlichen immer größere Schwierigkeiten haben, sich konzentriert auf schulische Fragestellungen einzulassen, positive soziale Beziehungen einzugehen und die Regeln des Zusammenlebens in einem schulischen Rahmen einzuhalten. Ein überhöhter Mediengebrauch und eine erschreckende Ich-Zentrierung der Schüler sind in allen Partnerländern Anlass zum Nachdenken über pädagogische Maßnahmen geworden.

 

Unsere europäischen Partner sind Schulen in der Türkei, in GB/Wales, Spanien/Teneriffa, Portugal, Kroatien, Rumänien sowie das bereits bekannte Collège le Parc in unserer Partnerstadt St Maur/Frankreich. Wie auch schon in den ersten beiden Projekten ist die Dauer der gemeinsamen Arbeit an dem Thema zwei Jahre. Die Projektsprache ist diesmal Englisch.

 

Parallel zu unseren Partnerschulen werden wir im ersten Schritt unsere Schülerinnen und Schüler mit den Lebensbedingungen in unseren Partnerländern vertraut machen und danach mit der länderübergreifenden Projektarbeit beginnen. Ab dem kommenden Schuljahr wird zu diesem Zweck eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet: die AG COMENIUS III. Diese AG wird sich besonders an Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 richten, eine Unterstützung durch ältere Teilnehmer (ab Jg. 10) ist aber ebenso gefragt. Teile des Projektes werden auch im regulären Englischunterricht erarbeitet werden.

 

Darüber hinaus ist das Projekt für alle CertiLingua-Teilnehmer aus den Jahrgängen 11 und 12 von Interesse.

 

Noch im Kalenderjahr 2012 werden zwei Mobilitäten ins Ausland erfolgen: Im September 2012 nach Severin/Rumänien und im November 2012 nach Istanbul/Türkei. Über die übrigen Fahrten, den Besuch unserer Partnerländer in Hameln und über den Fortschritt des Projekts wird auf der AEG-Homepage zeitnah berichtet werden.

 

…………………………………………………………………………………………………………......................…
 

 

Das COMENIUS-Projekt wurde mit der Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein die Verfasserin;
die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 

 
Autorin: Liane Kunkel

Projektstart Comenius III ...

 

... eine Zeitreise nach Rumänien

 

Gemeinsam mit Frau Kunkel und Frau Henjes-Kunst sind wir vom 23. bis zum 28. September 2012 zur Eröffnung des neuen Comeniusprojekts nach Drobeta Turnu Severin in Rumänien gereist. Dort haben wir die anderen Teilnehmer aus den Partnerländern Kroatien, Frankreich, Spanien, Rumänien, Türkei, Wales und Portugal getroffen. Der Inhalt des Themas „Smiling through Europe“ war während der gesamten Zeit in der großen Herzlichkeit unserer Gastgeber und allgemeinen guten Laune spürbar.

 

Bei der Eröffnungsfeier am ersten Vormittag in der rumänischen Schule haben die Schüler an verschiedenen Ständen die Partnerländer durch touristische Informationen und kulinarische Spezialitäten vorgestellt. Eine weitere Eröffnungszeremonie fand am Abend in der Fußgängerzone statt, bei der zahlreiche Kinder traditionelle Tänze und Lieder darboten. Den enormen Stellenwert des Projektes konnte man nicht nur am Engagement aller Teilnehmer, sondern auch an der großen Präsenz der Öffentlichkeit ablesen, bis hin zum lokalen Fernsehen.

 

Das Programm der gesamten Woche war reichhaltig und wir konnten uns in kurzer Zeit einen guten Eindruck über Land und Leute verschaffen. Neben Donaufahrt und Kraftwerksdamm-Besichtigung haben uns auch das ehemalige Salzbergwerk in Ocnele Mare und die abwechslungsreiche Landschaft fasziniert. Wir fühlten uns wie auf einer Zeitreise: Pferdefuhrwerke neben neuen Mercedes, Carrefour, Kaufland und LIDL neben Privatleuten, die ihre Gartenprodukte auf der Straße verkauften und zwischen den Häusern hängende Stromleitungen neben modernsten technischen Geräten. Durch Gespräche erhielten wir zusätzliche Eindrücke über die Gegensätze zwischen Arm und Reich und die sich immer weiter entwickelnde Infrastruktur.

 

Die Gastfamilien haben mit ihrer beispiellosen Freundlichkeit und dem enormen Aufwand direkt ein Gefühl des Ankommens und Zuhause seins vermittelt. Ganz selbstverständlich ließen sie uns an ihrem Leben teilhaben. Durch die vielen und besonderen Eindrücke wird es uns sicherlich leicht fallen, im nächsten Jahr unseren CertiLingua-Bericht zu verfassen. Wir freuen jetzt schon, die Teilnehmer aus allen unserer Partnerländer bei ihrem Gegenbesuch im Dezember 2013 bei uns in Hameln begrüßen zu dürfen. Wir wissen allerdings, dass es mit Sicherheit nicht leicht werden wird, die überwältigende Gastfreundschaft zu erwidern.

 

Autorinnen: Jule Wielage und Saskia Große, Jg. 11

ISTANBUL-Fahrt November 2012

Vom 12.11. bis zum 18.11.2012 sind wir im Rahmen des Comenius Projekts III mit dem Thema „Smiling through Europe“ gemeinsam mit Frau Kunkel und Frau Schröder-Brautlecht nach Istanbul gefahren.

Nicht nur das Albert-Einstein-Gymnasium nimmt an diesem Projekt (2012 – 2014) teil, sondern auch Schulen aus anderen europäischen Ländern wie Kroatien, Portugal, Spanien/Teneriffa, GB/Wales, Frankreich, Rumänien und die Türkei. Um sprachlich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, erfolgt die Verständigung auf Englisch.

Alle mitgereisten Schüler wurden in Gastfamilien untergebracht. Dort haben wir uns aufgrund der großen Gastfreundschaft, Fürsorglichkeit und Herzlichkeit sehr wohl gefühlt. Wir wurden während der ganzen Woche mit Leckereien aus der türkischen Küche verwöhnt und in die Familien integriert. Diese Herzlichkeit über alle Erwartungen hinaus äußerte sich auch durch die vielen Geschenke, die uns für unsere Familien in Deutschland mitgegeben wurden.

Leider ergab sich nicht die Möglichkeit, in der türkischen Schule an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen; uns wurden jedoch zahlreiche Präsentationen von Schülern dargeboten. Unsere Partnerschule im Stadtteil Beṣiktaṣ fördert eine Vielzahl an musikalisch begabten Schülern, die uns sowohl klassische als auch traditionelle Musik vorführten und uns zum Mitmachen und Tanzen anregten. Auch einige Spiele und Aktivitäten trugen zum Kennenlernen der anderen Teilnehmer bei, wobei der Schwerpunkt auf das Thema „Smiling through Europe“ gelegt wurde.

Der Hauptbestandteil unserer Reise war die Besichtigung von vielen berühmten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Zum einem haben wir den Dolmabahce und den Topkapi Palast besucht, zum anderen die Blaue Moschee (Sultanahmet Moschee) und das Hagia Sophia Museum und die Zisterne, in der auch ein James Bond Film gedreht wurde. Darüber hinaus war ein anderer Höhepunkt die Schifffahrt auf dem Bosporus, der den europäischen vom asiatischen Teil Istanbuls trennt. Einige Lehrer waren sogar so davon angetan, dass sie vergaßen, an der richtigen Haltestelle auszusteigen.

Alles in allem war unsere Reise nach Istanbul auf jeden Fall eine Erfahrung wert, weil wir durch den Aufenthalt in den liebevollen Gastfamilien sowohl den türkischen Alltag kennenlernen konnten als auch die Stadt und das öffentliche Leben Istanbuls.

19.11.2012 

Autorinnen: Mareike und Nadia, Jahrgang 11

Bericht Wales 2013

Bild
 
Bild
 
Bild

Wir, also Laurena, Thea, Jonathan, Alina, Sarina, Linus und die beiden Lehrerinnen Frau Henjes-Kunst und Frau Henschke waren vom 24.02. – 02.03.2013 mit dem COMENIUS-Projekt in der Primary-School Whitestone in Swansea, Wales. Am 24.02.13 um 6 Uhr flogen wir von Hannover über Amsterdam nach Cardiff. Von dort aus ging es weiter nach Mumbles, einem Vorort von Swansea.

Am Montag gingen wir das erste Mal in die Whitestone-Primary School. Es war beeindruckend zu sehen, wie offen die Kinder uns empfingen. Sie fingen sofort an, mit uns zu reden. Auch die Lehrer empfingen uns sehr freudig. Die erste Pause verbrachten wir damit, mit den Kindern Fußball zu spielen. Es war sehr lustig und toll zu sehen, wie nett die verschiedenen Kinder miteinander umgingen.

Eines der schönsten Erlebnisse war der Ausflug am Dienstag nach Rhossili Beach. Wir konnten dort eine wunderschöne Landschaft mit Steilküste sowie einen der schönsten Sandstrände der Welt bewundern. Außerdem leben dort sehr viele frei herumlaufende Schafe. Auf der Fahrt haben wir uns mit den französischen und portugiesischen Schülern angefreundet. Den gesamten Rest der Woche hatten wir sehr viel Spaß zusammen, vor allem abends beim gemeinsamen Essen und Spielen in unserem Appartement.

Die Besichtigungstour in Cardiff am Mittwoch war ebenfalls wirklich schön, denn wir sahen viele nette und beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Außerdem aßen wir dort das erste Mal original britische Fish & Chips im Pub.

Am Donnerstag waren wir wieder in der Schule und führten unter anderem Neils Klasse die Geschichte vom Rattenfänger vor. Am Nachmittag haben wir uns Swansea angeguckt. Abends hatten die Waliser extra für die Teilnehmer des COMENIUS-Projektes einen bunten walisischen Abend organisiert mit typischen Speisen und Tanzunterricht in traditionellen walisischen Tänzen. Da alle begeistert mitgemacht haben, hat es sehr viel Spaß gemacht, die zum Glück einfachen Tanzschritte zu erlernen. Der Abend endete dann dennoch mit einer spontanen internationalen Disco und alle, Schüler und Lehrer, tanzten ausgelassen zu aktueller Popmusik.

Freitag war ein besonderer Tag für die Waliser, es war St David‘s Day, der Nationalfeiertag. Alle Kinder waren in der Nationalfarbe, rot, gekleidet, viele trugen auch traditionelle Kostüme. Morgens gab es in der Schule ein großes Assembly, zu dem die meisten Klassen eine Aufführung oder einige Songs vorbereitet hatten. Es war sehr schön zu sehen, mit was für einer Freude die Kinder dies vorführten.

Wir fanden es interessant zu sehen, wie andere Nationen ihren Alltag gestalten und wir denken, wir könnten einige Traditionen, z.B. wie das morgendliche Assembly, von der englischen Schule übernehmen.

Autor: Die Wales-Gruppe aus dem Jahrgang 7

Comeniusfahrt nach Cadaval (Portugal)

 

Am 15.04.2013 war es so weit! Wir, das heißt Karina, Frederike, Benafche, Elena und Stephanie, fuhren zusammen mit Frau Kunkel, Frau Tovar-Luthin und unserem Fremdsprachenassistenten Dany Garignon im Rahmen des Comenius-Projektes für eine Woche nach Portugal, genauer gesagt nach Cadaval, einem Dorf, das ca. 60 km nördlich von Lissabon liegt.

 

Am Montagmorgen flogen wir von Hannover nach Mallorca und von dort aus dann nach Lissabon. Dort angekommen, gingen wir erst einmal in das Hostel, um uns umzuziehen und dann zu dem schönen, in der malerischen Alfama gelegenen Aussichtspunkt Miradouro de Santa Luzia zu gehen. Die vielen kleinen Straßen und die schönen Häuser gefielen uns sehr und der Aufstieg hat sich für diesen tollen Blick über die Stadt wirklich gelohnt.

 

Am Dienstag ging es dann - mehr oder weniger ausgeschlafen - zum gemeinsamen Treffpunkt, wo wir zum ersten Mal alle anderen Teilnehmer des Projektes trafen. Auch unsere Austauschschüler kamen mit einer kleinen Verspätung - die anscheinend in Portugal normal ist - an. Langsam ließ die Nervosität nach und man begann, die Teilnehmer besser kennen zu lernen. Zusammen mit allen Beteiligten aus den acht europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien, Türkei, Deutschland) machten wir eine Stadtführung, wobei ein portugiesischer Lehrer uns Informatives über Lissabon erzählte. Gegen 18 Uhr kamen wir dann in Cadaval an und lernten unsere Gastfamilien kennen. Die Familien übernahmen wie jeden Abend das Programm. So sind wir beispielsweise zur Halbinsel Peniche gefahren, haben die Umgebung mit einem Spaziergang oder mit dem Jeep erkundet und die Zeit mit sportlichen Aktivitäten verbracht.

 

Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien trafen sich alle, um durch die Schule geführt zu werden. Zum wiederholten Male fiel uns das lockere Verhältnis zwischen den Lehrern und Schülern auf. In der Schule wurden sowohl musikalische als auch tänzerische Einlagen von den Schülern gezeigt.

 

Danach ging es zur Grundschule Cadavals, in welcher sich die Kinder sehr viel Mühe gaben und uns mit kleinen selbst gebastelten Geschenken überraschten. Im Rathaus wurden wir von der Vize-Bürgermeisterin herzlich empfangen und uns wurden Filme über Cadaval und Umgebung gezeigt, bevor wir das kleine Dorfmuseum besichtigten. Nach dem Programm teilte sich die Gruppe, um in der Stadt ein bisschen zu shoppen oder essen zu gehen. Der Abend verging aufgrund der vielen Aktivitäten in den Familien sehr schnell.

 

Am Donnerstag besichtigten wir einen orientalischen Park. Wir Deutschen genossen auch hier - wie schon an den Tagen zuvor - die Sonne, was uns nach dem furchtbar langen Winter in Norddeutschland richtig gut tat. Zum Mittagessen fuhren wir zum Strand in Foz do Arelho. Dort angekommen, gingen alle sofort zum Essen, doch wir wollten diesen wunderschönen Ausblick, wie so oft, mit Bildern festhalten. Im Anschluss an die Foto-Session am Strand bestellten auch wir Essen, was zwar sehr lange brauchte, aber auch sehr gut schmeckte. Nach der Stärkung ging es nach Óbidos, einer Stadt, die immer noch von einer intakten Stadtmauer umringt ist. Wir genossen den Blick von der Mauer, auf der man die Stadt umlaufen kann, und machten mit unseren Austauschschülern einen Rundgang, wobei uns diese die wichtigsten Dinge erklärten. Carlos, der portugiesische Lehrer, der die Organisation bei unseren Ausflügen übernahm, überraschte uns hier mit einer beeindruckenden Gesangseinlage in der ganz mit Azulejos, den typischen blauen Keramikfliesen ausgekleideten Kirche, Igreja de Santa Maria. Nachmittags fuhren wir dann noch nach Caldas da Rainha, was auch sehr schön war.

 

An unserem letzten gemeinsamen Tag fuhren wir zum Montejunto. Dies ist der Berg, der das Wetter in Cadaval und Umgebung bestimmt und für seine Sage bekannt ist. Die Sage wurde uns schauspielerisch von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung unter dem Motto „Forest week“ verdeutlicht. Danach hatte die Gemeinde Cadaval ein Grillfest für alle organisiert. Für uns ungewöhnlich war, dass Chips auf dem Tisch standen und zu dem Gegrillten gegessen wurden. Doch wir aus Deutschland einigten aus darauf, dass man dieses auch in Deutschland einführen könnte! Anschließend wurde die historische königliche Eisfabrik von uns besichtigt und wir spaßten mit einem der kroatischen Lehrer, der auch etwas Deutsch konnte.

 

Am Samstag stand schon die Abreise an und wir mussten uns von allen verabschieden. Doch eins war uns allen klar: Wir werden unsere Gastfamilien und ein paar von den Teilnehmern nochmal wieder sehen.

 

Alles in allem war es eine sehr schöne Woche (leider ein bisschen zu kurz) mit super Wetter, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Mit sehr vielen Fotos (so an die 2000), vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen, die man nicht noch mal wiederholen kann, weil sie so lustig waren.

 

Teilweise hatte man sich so an das Englischsprechen gewöhnt, dass immer wieder englische Wörter in einen deutschen Satz kamen.

 

Danke an alle, die diese Woche so unvergesslich gestaltet haben und auch nochmal an die Lehrerinnen und Dany.

 

Autorinnen: Karina Breuer, Elena Duven, Frederike Hoch, Stephanie Queren, Benafche Youssef (Klasse 9 La)

Zum Seitenanfang