Comenius II

COMENIUS II

Nach Abschluss unseres ersten COMENIUS-Projektes zum Thema „Gesunde Lebensweise von Jugendlichen in Europa“ mit Partnerschulen in England, Frankreich und Ungarn, freuen wir uns über die Genehmigung unseres zweiten Projektes.

Das Thema lautet diesmal: „Mensch und Landschaft: der Einfluss der Landschaft auf den Menschen und des Menschen auf die Landschaft.“ Unsere europäischen Partner sind zwei Schulen aus Südwestfrankreich (Oloron-Ste-Marie), eine Schule aus Spanien (Colegio de San Adrian, Navarra), Portugal (Escola Basica do Viatodos) und Griechenland (Perama, Athen). Wie auch schon bei dem ersten Projekt ist die Dauer der gemeinsamen Arbeit an dem Thema zwei Jahre.

Gemeinsam mit unseren Partnerschulen werden wir im ersten Schritt unsere Schülerinnen und Schüler ihr Umfeld wahrnehmen und fotografieren lassen und die Ergebnisse mit den Partnerschulen austauschen. Bereits zu Beginn des laufenden Schuljahres wurden zu diesem Zweck zwei Arbeitsgemeinschaften eingerichtet: Die AG CO1, geleitet von Herrn Schwandt, befasst sich mit der Anfertigung und Auswahl aussagekräftiger Landschaftsfotos, während  die AG CO2, geleitet von Frau Kunkel, die Schülerinnen und Schüler mit dem Europagedanken vertraut macht und auf das erste Treffen mit den COMENIUS-Partnerschulen, voraussichtlich im November 2010 in Athen, vorbereitet.

Unterstützt werden beide Arbeitsgruppen von unserer COMENIUS-Assistentin Agnieszka Wadolowska, die bis Ende Juni 2011 im Albert-Einstein-Gymnasium außerdem als Fremdsprachenassistentin im Englischunterricht tätig sein wird (s. auch Bericht der Assistentin).

Des Weiteren wird im neuen Schuljahr ein Seminarfach angeboten, welches sich mit der Thematik „Lebensräume von Pflanzen und Tieren“ befasst. Im Rahmen dieses Unterrichts wird im Oktober 2011 eine Seminarfahrt zu unserer Partnerschule nach Oloron-Ste-Marie in Frankreich erfolgen. Geplant ist eine gemeinsame Exkursion mit einer französischen Partnergruppe in die Pyrenäen.

Über die übrigen Fahrten und über den Fortschritt des Projekts wird an dieser Stelle zeitnah berichtet werden.

Dieses COMENIUS-Projekt wurde mit der Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein die Verfasserin; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Autorin: Liane Kunkel 30.08.2010

Seminarfach „Natur und Landschaften“ - Seminarfahrt nach Soiex

Vom 8.-14. Oktober 2011 fand die Fahrt des Seminarfaches „Natur und Landschaften“ im Rahmen unseres Comenius-Projektes „Des paysages et des hommes“ in die Pyrenäen statt. Gemeinsam mit 21 jungen Franzosen und ihren Lehrkräften wohnten wir in einer Berghütte am Rande des parc national des Pyrénées im Vallée d’Ossau und verpflegten uns weitgehend selbst. Unsere französischen Gastgeber von dem Lycée agricole in Soeix boten uns ein abwechslungsreiches Programm: Bergwanderungen vor einer unglaublich schönen Kulisse mit Bartgeiern, Gämsen und Gänsegeiern, eine Fahrt an den Atlantik mit Besichtigung der Städte Bayonne und St-Jean-de-Luz, Besuch in den Partnerschulen des Comeniusprojektes, eine Raftingtour…  Alles in allem war es eine schöne Fahrt, an die sich alle Beteiligten sicher noch lange und gerne erinnern werden.

 
Autorin: Frau Hänel

Comenius-Projekt „Mensch und Landschaft“ - Mai 2012

Vom 30.04. bis 04.05.2012 sind wir in die Pyrenäen gefahren, um mit Schülern aus Griechenland, Frankreich und Portugal das zweite Comenius-Projekt unserer Schule abzuschließen. In Oloron angekommen, wurden wir von unseren französischen Austauschschülern empfangen und fuhren anschließend mit ihnen in unsere Gastfamilien. Unser Programm für die Woche war sehr vielseitig. Es bestand aus Besichtigungen, wie z.B. der Höhle „Grotte de la Verna“, die wohl größte Höhle Europas. Außerdem konnten wir bei einem Ausflug ins Baskenland die schöne Landschaft und Küste, sowie die Städte Biarritz und St.-Jean-de-Luz bestaunen. Am Donnerstag durften wir unsere andere Partnerschule, das „Lycée Agricole des Métiers de la Montagne“, in Soeix besichtigen. Dort lernen die Schüler neben „normalen“ Unterrichtsfächern auch, wie man Käse herstellt, sich in den Bergen zurechtfindet oder Schafe züchtet. Des Weiteren betätigten wir uns künstlerisch, indem wir gemeinsam mit den anderen Partnern ein Land-Art Gebilde auf dem Schulhof des „Collège des Cordeliers“ errichteten, das in der nächsten Zeit an die ausländischen Gäste erinnern soll.

Der Höhepunkt der Woche war für uns das Rafting auf dem Gave d'Oloron, bei dem wir in Schlauchbooten mit internationaler Besetzung eine Stunde lang über die Stromschnellen des Flusses fuhren und zwischendurch auch mal badeten.
Den Abschluss dieser erlebnisreichen Woche bildete schließlich ein gemeinschaftlicher Abend mit allen beteiligten Schülern, Lehrern und Eltern in der Schule. Dieser bot eine gute Gelegenheit, sich auch mit den Lehrern der anderen Nationen näher zu unterhalten.

Wir denken, dass der Sinn und Zweck des Comenius-Projekts, die europäische Gemeinschaft zu stärken, sehr gut umgesetzt wurde. Die verschiedenen Nationalitäten rückten in Anbetracht der gemeinsamen Aktivitäten in den Hintergrund, so dass bald nicht mehr unterschieden werden konnte, wer nun aus welchem Land gekommen war. Schön war es auch, unsere Partner aus Soeix wiederzusehen, die wir bereits von ihrem Besuch in Hameln im September 2011 kannten. Dies zeigte uns, dass aus Austauschen, auch wenn diese nur sehr kurz sind, längerfristige Freundschaften entstehen können.
Während der Woche konnten wir viele neue Eindrücke sammeln, neue Leute kennen lernen, bei Sonnenschein die Landschaft genießen und nicht zuletzt – auch unsere Französischkenntnisse testen!
Falls ihr die Möglichkeit habt, an so einem Austausch teilzunehmen, können wir euch nur empfehlen, diese Chance zu nutzen.

 
Kati Hedemann und Michael Bissel, Jg. 11

COMENIUSFAHRT nach SAN ADRIAN/SPANIEN

Wir trafen uns am Samstag, 01.10.2011 um 9.00 am Bahnhof in Hameln, um unsere Fahrt nach Spanien anzutreten. Zunächst ging es mit dem Zug nach Frankfurt, von wo aus wir nach Bilbao/Spanien flogen. Dort machten wir uns mit dem Bus direkt auf den Weg ins Hotel, um unsere Zimmer zu belegen und das Gepäck loszuwerden. Am Abend gingen wir noch einmal gemeinsam in der Gruppe los, um die Altstadt  kennen zu lernen und die sommerlichen Temperaturen zu genießen.

Am nächsten Morgen, (Sonntag, 02.10.) besichtigten wir das Guggenheim-Museum und gingen anschließend erneut in die Stadt, um uns noch ein bisschen für die Fahrt nach San Adrian zu stärken. Gegen 16.00 Uhr fuhren wir mit einem Reisebus ca. zwei Stunden lang nach San Adrian, wo wir von unseren Austauschpartnern und ihren Eltern bereits an der Schule erwartet wurden und verbrachten unseren ersten Abend in den Gastfamilien, wo schon ein leckeres Abendessen auf uns wartete.

sanadrian
Während der Besichtigung der schuleigenen Ausbildungs-
stätte dürfen wir auch einmal probieren ...

Am Tag darauf, (Montag, 03.10.) trafen wir uns morgens in der Schule und arbeiteten bis zum Nachmittag um 15.00 Uhr an unserem Projekt. Zwischendurch nahmen wir in unterschiedlichen Fächern am Unterricht teil. Der Rest des Tages war Freizeit, die wir mit unseren Partnern gestalten durften. Einige von uns fuhren mit dem Bus nach Calahora, gingen schwimmen oder bowlen.

Am Dienstag (04.10.) fuhren wir schon früh morgens mit der ganzen Gruppe und allen Spaniern in den "Sierra Cebollera Parque Natural", einen Naturpark in Rioja. In dem Park sprachen wir mit einem Künstler, der ganz oben auf dem Berg des Parks wohnt und der uns viele Fragen zu seinen Werken inmitten der Natur beantworten konnte. Nach einer Wanderung, einem Picknick und einem Aufenthalt in einem mittelalterlichen Dorf kamen wir gegen 19.00 Uhr wieder in San Adrian an. Danach verbrachten wir dann den Rest des Tages in unseren Familien.

Am Mittwoch (05.10.) besuchten wir gemeinsam mit den spanischen Austauschschülern das Firmenmuseum der deutschen Firma „Würth“ in Rioja. Dort haben wir uns die berühmte Kunstsammlung angesehen. Wir waren sehr erstaunt, an diesem abgelegenen Ort viele Bilder berühmter Künstler wie Picasso, Nolde, Feininger, Lichtenstein u.v.m. zu sehen.

Am Donnerstag (06.10.) waren wir mit unseren spanischen Austauschschülern zunächst in dem Nationalpark, „Las Bardenas Reales“, der fast wie ein Canyon aussieht und in dem viele ungewöhnliche Tiere wie seltene Vögel, Spinnen und Schlangen leben. Gesehen haben wir jedoch keine! Auf der Rückfahrt haben wir in dem kleinen Dorf Olite gegessen und das Schloss besichtigt.

Am Freitag (07.10.) haben wir das spanische Schulleben ein bisschen miterlebt. Wir haben die schuleigene Konservenfabrik besichtigt und durften dort selbst gebackene Brötchen probieren. Danach gab eine kleine Abschiedsfeier in der Aula. Wir haben uns bei unseren spanischen Gastgebern für den schönen Aufenthalt und die Gastfreundschaft bedankt und es wurden kleine Abschiedsgeschenke ausgetauscht.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit unseren Austauschschülern.

Am Samstag (08.10.) trafen wir uns früh morgens am Bus und verabschiedeten uns von unseren neuen Freunden, wobei einige Tränen flossen und traten die Heimreise über Bilbao und Frankfurt nach Hameln an, wo wir am Abend wohlbehalten ankamen.

 
Insgesamt gesehen, haben wir sehr viele neue Erfahrungen gemacht, auf die wir rückblickend nicht verzichten wollten:
Wir haben einen Teil des Urlaubslandes Spanien ohne „all-inclusive-Paket“ ganz für uns allein erschlossen und durften diese schöne Gegend, weit weg vom Touristenstrom, kennenlernen. Wir waren Teil einer Gastfamilie, deren Sprache wir nicht verstanden und haben uns trotzdem sehr willkommen und aufgehoben gefühlt. Dies hat in uns das Gefühl gestärkt, dass wir alle gar nicht so unterschiedlich sind und doch irgendwie die gleiche Sprache sprechen. Wir können jedem Jugendlichen nur empfehlen, sich ebenfalls auf solch ein Abenteuer einzulassen!
 

Autoren: Hannah und Timo, Jg. 9

Lehrer und Schüler aus ganz Europa zu Besuch in Hameln

Hameln (cowi). Unter dem Titel „PAtRimoine – nAture – DIScussion: PARADIS („Landschaft und Menschen: Einfluss der Landschaft auf den Menschen und des Menschen auf die Landschaft“) ist vor einiger Zeit ein Comenius-Projekt gestartet worden, an dem das Albert-Einstein-Gymnasium Hameln beteiligt ist, zusammen mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften aus insgesamt fünf Ländern: Deutschland (vertreten eben durch das AEG), Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland. Die internationalen Gäste machten jetzt in der Rattenfängerstadt Station: die Schüler, um in erster Linie Hameln und seine Umgebung zu erkunden, die Lehrerinnen und Lehrer, um intensiv am gemeinsamen Projekt weiterzuarbeiten.

Kurz gefasst geht es in diesem Projekt um „die Landschaft, in der wir leben“: Die Betrachtung der jeweiligen Landschaften der Partnerregionen der verschiedenen Schulen steht im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Schüler für die Bedeutung der Natur zu sensibilisieren und gleichzeitig dazu anzuregen, als europäische Bürger einen verantwortungsvollen Beitrag für den Erhalt der Umwelt zu leisten. Nach vergleichenden Studien von Bildern aus den sehr unterschiedlichen Gegenden der Partnerländer (Pyrenäen, Hameln/Niedersachsen, Navarra/Ebrotal, portugiesische Küstengegend und dem Hinterland von Athen) sollen die gewonnenen Aspekte von den Schülern aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet und dadurch verinnerlicht werden. Durch Besuche in den Partnerschulen und -regionen werden die Schüler mit der Realität konfrontiert und erhalten die Möglichkeit, durch kreatives Erleben vor Ort ihre Erkenntnisse zu vertiefen. Während der gesamten Zeit müssen die Teilnehmer in ihren nationalen Gruppen im Unterricht und in einer „Comenius-AG“ alle Teilergebnisse vorbereiten, die bei den Treffen mit Teilnehmern der anderen Nationen vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Als gemeinsame Produkte dieses interkulturellen Austausches sind ein informativer Bildband über die Regionen, ein T-Shirt und sechs Poster kurz vor der Fertigstellung.

Zu Besuch waren nun Schülerinnen und Schüler aus allen Partnerschulen dieses Comenius-Projekts vom AEG, begleitet von insgesamt acht Lehrerinnen und Lehrern. Ansprechpartnerinnen am AEG waren vor allem die Französischlehrerinnen Liane Kunkel, Karin Hänel und Bettina Schröder-Brautlecht. Auf dem Schüler-Besuchsprogramm standen Stadtführungen in Hameln und Hildesheim. Höhepunkt des Besuchs war ein Ausflug nach Berlin, bei dem Gastgeber, Gastschüler und -lehrer gemeinsam in der Bundeshauptstadt waren. Bei einem Besuch des Deutschen Historischen Museums zeigte sich, dass das Interesse an der jüngeren deutschen Geschichte bei den Gästen aus allen Partnerländern sehr groß war. Der Stadtgang in Hameln war verbunden mit einem offiziellen Empfang durch Bürgermeisterin Sylke Keil, die zu diesem Anlass zum ersten Mal in ihrer Amtszeit die „Bürgermeisterinnen“-Kette trug . Die übrige Zeit wurde in der Schule und in Gastfamilien verbracht, während die Lehrkräfte an der Erstellung des Projekt-Bildbandes arbeiteten. 

Nun nähert sich die Arbeit an diesem Comenius-Projekt ihrem Ende. Das nächste steht bei der Europaschule AEG aber bereits in den Startlöchern: Im nächsten Schuljahr soll mit Partnerschulen aus insgesamt acht europäischen Ländern ein Comenius-Projekt zum Rahmenthema „Smiling“ begonnen werden.

COMENIUS-Schüler zu Besuch am Albert-Einstein-Gymnasium - September 2011

Foto
Ankunft und Begrüßung der internationa-
len Schülerinnen und Schüler am
Bahnhof in Hameln.

Unter dem Titel „PAtRimoine – nAture – DIScussion: PARADIS („Landschaft und Menschen: Einfluss der Landschaft auf den Menschen und des Menschen auf die Landschaft“) ist ein neues Comenius-Projekt gestartet worden, an dem erneut das Albert-Einstein-Gymnasium beteiligt ist. Partnerländer bei diesem Projekt sind Deutschland (vertreten eben durch das AEG), Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland.

Das Projekt

Die Landschaft, in der wir leben, stellt ein nationales und europäisches Erbe dar, das es wieder zu entdecken und zu bewahren gilt. Ausgehend von der Tatsache, dass unsere Schüler ihre nähere Umgebung nur wenig kennen und dass sie ein hohes Maß an Halbwissen in Bezug auf die geographische Beschaffenheit der anderen europäischen Länder zeigen, steht in diesem Projekt die Betrachtung der jeweiligen Landschaften der Partnerregionen im Mittelpunkt. Ziel ist es, unsere Schüler für die Bedeutung der uns umgebenden Natur zu sensibilisieren und gleichzeitig dazu anzuregen, als europäische Bürger einen verantwortungsvollen Beitrag für den Erhalt der Umwelt zu leisten.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zunächst mit ihrer eigenen Umgebung vertraut machen, repräsentative Fotos ihrer Umgebung erstellen und so zu einem handlungsorientierten und aktiven Lernprozess angeregt werden. In der Folge soll ein Fotoquiz, bestehend aus den Fotos aller Nationen, die Schüler zum Nachdenken über ihre Vorstellungen in Bezug auf die Landschaftsformen anderer Länder bringen.

Nach vergleichenden Studien der Bilder aus den sehr unterschiedlichen Gegenden der Partnerländer (Pyrenäen, Niedersachsen, Navarra/Ebrotal, portugiesische Küstengegend und dem Hinterland von Athen) sollen die gewonnenen Aspekte von den Schülern aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet und dadurch verinnerlicht werden. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven angesprochen: Aus künstlerischer, naturwissenschaftlicher, politischer und literarischer Sicht werden verschiedene Zugänge ermöglicht. Durch Besuche in den Partnerschulen und -regionen werden die Schüler mit der Realität konfrontiert und erhalten die Möglichkeit, durch kreatives Erleben vor Ort ihre Erkenntnisse zu vertiefen.

Während der gesamten Zeit müssen die Teilnehmer in ihren nationalen Gruppen im Unterricht und in einer COMENIUS-AG alle Teilergebnisse vorbereiten, die bei den Treffen mit Teilnehmern der anderen Nationen vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Als gemeinsame Produkte dieses interkulturellen Austausches werden ein informativer Bildband über die Regionen, ein T-Shirt und sechs Poster entstehen.

 
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Besuch in Hameln

In der vorletzten Septemberwoche waren französische und spanische Austauschschüler sowie ihre begleitenden Lehrkräfte im Rahmen dieses COMENIUS-Projektes zu Besuch in Hameln. Zur Begrüßung versammelten sich alle in der Mensa zu einer kurzen Begrüßung, Getränken und Snacks. Till Becker, der Stellvertretende Schulleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums, hieß die Gäste herzlich willkommen. Seine Worte wurden daraufhin ins Französische und Spanische übersetzt. Als Dank für die Gastfreundschaft wurde ihm eine original Baskenmütze aufgesetzt, die Till Becker nun häufiger in der Schule tragen will!

Anschließend gab es eine Schulführung sowie einen Stadtrundgang durch Hamelns malerische Altstadt in französischer und spanischer Sprache. Eine Wanderung zum Klüt sowie ein Besuch des Musicals „RATS“ im Hamelner Bürgergarten gehörten zu den weiteren Programmpunkten.

Höhepunkte der „CONENIUS“-Tage am AEG aber waren eine „Fiesta“ – ein europäischer Abend in der Mensa mit Musik, Tanz, europäischen Gaumenfreuden und viel guter Laune – sowie die Tagesfahrten in den Springer „Saupark“ (französische Gruppe) beziehungsweise ins Detmolder Freilichtmuseum samt einer Stippvisite bei den Externsteinen für die Gäste aus Spanien.

Alle waren sich einig: Dies waren tolle Tage in Hameln – und die Vorfreude auf das nächste Treffen ist groß.

 
Autor: Cord-Wilhelm Kiel

 

Luchswanderung - September 2011

Vom 16.-23.9.2011 besuchten uns 19 französische Schüler und ihre drei Lehrer aus den Pyrenäen im Rahmen unseres Comenius-Projektes „Des paysages et des hommes“ (Von Landschaften und Menschen) in Hameln.

Am 17.9. machten wir uns auf nach Bad Harzburg und begannen mit einer Ralley im Haus der Natur. Anschließend wanderten wir unter der Führung eines ehrenamtlichen Rangers zu den Rabenklippen, wo wir an der öffentlichen Luchsfütterung im Wiederansiedlungsgehege teilnahmen. Unterwegs hatten wir immer wieder einen schönen Blick auf den Brocken und wir stärkten uns bei einem gemeinsamen Picknick. Der Anblick der Luchse war ein ganz besonderes Erlebnis. Kaum zu glauben, dass so ein edles und anmutiges Tier von uns Menschen im Harz in freier Wildbahn ausgerottet wurde. Auf dem Rückweg vertieften wir unsere im Haus der Natur erworbenen Kenntnisse über den Borkenkäfer, die Anfälligkeit von Fichtenmonokulturen und den Vorteil von Mischwäldern.

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