Konzerte

Das diesjährige Adventskonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums sorgte für stimmungsvolle Vorweihnachtsfreude. Das breite Spektrum des musikalischen Schaffens am AEG wurde wieder einmal von einer Vielzahl musikalischer Ensembles und Solisten dokumentiert. Die Zuschauer in der voll besetzten Münsterkirche bedankten sich mit langem Beifall bei den Schülerinnen und Schülern und ihren betreuenden Lehrkräften für begeisternde Darbietungen.

Schon seit Jahren sind die AEG-Adventskonzerte Garanten für adventliche Melodien abseits ausgetretener Pfade. Nein, es gibt kein „Stille Nacht“ oder „Oh, Tannenbaum“ und erst recht nicht „Last Christmas“ zu hören, dafür aber atmosphärische Melodien, die unter die Haut gehen, zur Ruhe kommen oder auch besinnlich wirken lassen. Dabei werden die Genregrenzen zwischen Klassik, Pop und sakraler Musik elegant überschritten – in der Summe gibt es eine kostenlose Einstimmung auf die Weihnachtszeit in der einzigartigen Atmosphäre der Hamelner Münsterkirche.

Ob Thilo Tüllmann an der großen Marcussen-Orgel Auszüge aus Werken Mendelssohn-Bartholdys spielte, Helena Schöttler, am Klavier begleitet von Julian Achilles, an der Querflöte brillierte, Clara Fey ein Solo am Klavier darbot oder Lisa Loeding, Lucy Sage, Laura Geier und Nico Potthast eine ergreifende Version von Leonard Cohens Klassiker „Halleluja“ anstimmten – Gänsehaut war garantiert. Als fröhlicher Kontrapunkt spielten die Vocalini, die Bigband, die Bläserklasse 6B und die Youngstars mit flotten Liedern und Traditionals auf. Ganz große Emotionalität wurde dann bei den Auftritten des Orchesters, des Chors und beim gemeinsamen Abschlusschoral „Fröhlich soll mein Herze springen“ erzeugt.

Schulleiter Wolfgang Weber und sein Stellvertreter Christian Schmidt bedankten sich bei den Musiklehrern des AEG, ohne deren Einsatz und aufwändige Vorbereitungen dieses Konzert nicht möglich gewesen wäre. Schließlich hatten die Lehrkräfte wochenlang für dieses tolle Konzertereignis geprobt. Fast alle Zuschauer spendeten einen kleinen oder auch größeren Betrag für den Fachbereich Musik des AEG und für die Münsterkirchengemeinde. Damit belohnten sie die vielen Schülerinnen und Schüler, die bei diesem Konzert „auf der Bühne standen“, für ihr besonderes Engagement, und unterstützten außerdem die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit am AEG.

Das zweite Konzert zur Weihnachtszeit – ein „Adventskonzert der etwas anderen Art“ – steigt am letzten Schuldonnerstag vor den Weihnachtsferien. Dann heißt es „Christmas Rock in der Mensa“ – und dann wird es deutlich lauter und rockiger, allerdings nicht weniger engagiert und professionell vorbereitet zur Sache gehen. Der AEG-Chef kann wahrlich stolz auf seine Fachgruppe Musik und das musikalische Angebot seiner Schule sein: „Die ernorme Vielfalt der Musikgruppen am AEG ist Ausdruck des Einsatzes von Schülern und Lehrern – das ist keine Selbstverständlichkeit“, resümierte Wolfgang Weber. Für die Fachgruppe Musik dankte Delia Hentschel den anwesenden Eltern für die Unterstützung ihrer Kinder: „Ohne die Schülerinnen und Schüler wäre ein solches Konzert nicht möglich – danke, dass Sie uns so tolle Schüler geschickt haben!“

Autor: Cord Wilhelm Kiel

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02Unter diesem Motto luden die Musik-AGs, die Bläserklassen und Solisten zum diesjährigen Sommerkonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums am 17. Juli 2014. Das bunt gefächerte und abwechslungsreiche Programm machte dem Motto alle Ehre: Hagen Langosch (7B), der als Moderator durch den Abend führte, verband auf geschickte Weise die jeweiligen Musikbeiträge und führte unterhaltsam und humorvoll durch das von hochsommerlichen Außentemperaturen  begleitete Konzert. Die Bläserklassen 5B (Leitung: Maren Dörner) und 6B (Leitung: Delia Hentschel/ Tabea Müller) eröffneten das Sommerkonzert mit u. a. Titeln wie „Latin Fire“ und „Latin Fiesta“ und stimmten das Publikum auf einen sommerlichen, fröhlichen und kurzweiligen Abend ein. Beide Gruppen zeigten, wie erstaunlich schnell und sicher sie nach einem Dreivierteljahr bzw. eineinhalb Jahren ihre Instrumente beherrschen und mehrstimmig spielen können. 

070103Neben den Bläserklassen bewiesen auch die Vocalini (Leitung: Maren Dörner), dass auch die jüngeren Schüler bereits ein großes Geschick für die Darstellung von Musik besitzen: Im „Cupsong“ bewiesen sie eindrucksvoll, dass Singen und gleichzeitige rhythmische Gestaltung sich nicht ausschließen. Mit „Smoke on the water“ machten die Youngstars (Leitung:  Tobias Carmine/ Delia Hentschel) Stimmung  im Publikum und ernteten begeisterten Applaus. Einfühlsame Momente gab es bei den solistischen Beiträgen von Julia Knezevic und Laurena Matuschke („Radioactive“) sowie von Lucy Sage, Lisa Loeding, Nico Potthast und Laura Geier („Lovesong“). Für gute Laune vor der Pause sorgte die Gruppe E.A.S.G.A., die sich als Rapformation vor gut einem Jahr gegründet hat und mit kleinen Zwischenbeiträgen den Konzertabend mit gestaltete. Nach der Pause erweiterte das Orchester unter der Leitung von Maren Dörner die musikalische Vielfalt des Programms mit Titeln aus Film und Musical. Der allen bekannte und vom Orchester mit sichtlicher Begeisterung gespielte Pop-Ohrwurm „Good Time“ animierte das Publikum zum Mitmachen. Auch beim anschließenden „La bamba“, das die von Tobias Carmine geführte Bigband spielte, erkannten die Zuhörer bekannte Klänge und unterstützten die Musiker durch begeistertes Mitklatschen. Auch der Gesang des Chors (Leitung: Claudia Gottschalk) fand u. a. mit „Teenage dream“ großen Anklang. Mit dem zum Motto des Konzerts passenden Sommerhit „Happy“ von Pharell Williams, der von allen Schülerinnen und Schülern singend und/ oder spielend gemeinsam aufgeführt wurde, verabschiedeten sich die Teilnehmer der Musikgruppen von den Zuhörern in die zwei Wochen später beginnenden Sommerferien, bevor die ersten Vorbereitungen für das Weihnachtskonzert am 10.12.2014 im Hamelner Münster getroffen werden.

Autorin: Maren Dörner

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IMG 3997IMG 4049Das Konzert der Jüngsten am Albert-Einstein-Gymnasium, nämlich der Bläserklassen und der AGs Vocalini und Youngstars, war sowohl für die Ausführenden als auch für die Zuhörer ein voller Erfolg.

Bis zum Konzertbeginn um 15:30 Uhr füllte sich die Aula mit zahlreichen Gästen. Das von den Eltern gespendete üppige Kuchenbuffet wurde nicht nur von den jüngeren Zuhörern bewundert: Die Verbindung eines gemütlichen Kaffee- und Kuchentreffens mit einem Nachmittagskonzert war, wie Herr Weber in seiner Eröffnungsrede ausdrückte, ein äußerst begrüßenswertes Novum.

Die Bläserklasse 5 B, die wie die Vocalini von Maren Dörner geleitet wird, präsentierte ihr Können in verschiedenartigen Stücken wie „Hard Rock Blues“, „Sakura, Sakura“ und dem fröhlichen „Posaunen-Rag“. Nach acht Monaten Spielzeit können die Fünftklässler bereits zuverlässig erste mehrstimmige Arrangements gemeinsam musizieren – dieser schnelle Fortschritt ist auch im 4. Jahrgang unserer Bläserklassen wieder beeindruckend.

Im Anschluss boten die Sängerinnen der Vocalinis anspruchsvolle Stücke dar: Die Krönung war der „Cup-Song“, in dem die 11-12jährigen Sängerinnen und Sänger einen komplizierten Rhythmus mit Bechern auf einem Tisch darboten und dazu zeitgleich sangen. Bei der synkopischen Melodie mit gleichzeitigen komplexen rhythmischen Bewegungen des Bechers („Cup“) eine reife Leistung! Begleitet wurde der kleine Chor von Tabea Müller.

IMG 4050Die erfahrene Bläserklasse IMG 40176 B, die sich nach knapp zwei Jahren gemeinsamen Musizierens zu einem gut funktionierenden Ensemble entwickelt hat, spielte kurz vor der Pause passend zur Witterung „Latin Fiesta“. Unterstützung erhielt die 6 B ebenso wie die 5 B durch Tuan Nguyen aus dem 8. Jahrgang, der als ehemaliger Bläserklassenschüler jetzt der Schlagzeuger der beiden jüngsten Bläserklassen ist. Dem Publikum gefielen besonders die Stücke „Skyfall“ und „Gangnam Style“. Mit dem „Phantom der Oper“ zeigten die Schüler, dass sie sich inzwischen selbst durch Tonartwechsel und Chromatik nicht mehr einschüchtern lassen.

Zum Abschluss spielten die Youngstars (ebenso wie die 6 B unter der Leitung von Delia Hentschel). In einer Mischung aus Pop („Thriller“), Rock („Smoke on the Water“ ) und Funk („Play that Funky Music“) zeigten sie, zu welchen Leistungen die jungen Musiker bereits in der Lage sind: Die vierköpfige Percussion-Group heizte ordentlich ein, Gitarre- und Basslinien sowie Klavierstimme bildeten ein zuverlässiges Fundament und die Bläser zeigten ihre Flexibilität. Besonders hervorzuheben sind die Solisten Veronica Lang (Querflöte), Greta Kiso (Trompete) und Johanna Wiemann (Klarinette). Als Bläserklassenschülerinnen der 6 B spielten sie tonsicher, technisch überzeugend und in schnellem Tempo zu Funk und Rock.

Für Eltern und Schüler zeigte das Konzert besonders eindrucksvoll den Entwicklungssprung der Bläserklassenschüler. In nur einem Jahr fand die Entwicklung von einem gemeinsam musizierenden Klassenverband mit Spaß an der Musik zu einem überwiegend sauber intonierten und schwungvoll spielenden jungen Orchester statt, aus dem bereits Solisten hervorgehen.

Autorin: Delia Hentschel

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