Herr Beverung

Frau Gröne

Frau Hänel

Herr Dr. Kaune

Herr Lehmann

Herr Roters

Frau Schröder-Brautlecht

Frau Stroth

Herr Dr. Sturm

Herr Wendlandt

Der Name Biologie wurde 1802 durch den deutschen Naturwissenschaftler Gottfried Treviranus aus den beiden griechischen Worten bíos: das Leben und lógos: die Wissenschaft gebildet. Das Unterrichtsfach Biologie beschäftigt sich also mit der belebten Natur, z. B. mit den uns umgebenen Pflanzen und Tieren und ihren Wechselbeziehungen untereinander, aber auch mit dem Menschen. Aus dieser kurzen Beschreibung ergeben sich die Inhalte, die im biologischen Fachunterricht in den einzelnen Jahren unterrichtet werden. Dabei nimmt mit den Jahren die Menge der zu beherrschenden Inhalte und Methoden zu, der Unterrichtsstoff wird abstrakter und die Schüler arbeiten eigenständiger.

Der Bildungsbeitrag des Faches Biologie wird im „Kerncurriculum für das Gymnasium Schuljahrgänge 5-10“ (Hannover 2007, S. 70, z. T. verändert) beschrieben: „Der Beitrag des Faches Biologie zur Welterschließung liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Die lebendige Natur kann in verschiedenen Systemebenen (z. B. Zelle, Organismus, Population, Ökosystem, Biosphäre) und im Hinblick auf deren Wechselwirkungen sowie ihrer Evolutionsgeschichte betrachtet werden. Ein Verständnis von biologischen Systemen erfordert, zwischen den verschiedenen Systemen gedanklich zu wechseln und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Damit gelingt es, im Biologieunterricht in besonderem Maße multiperspektivisches und systemisches Denken gleichermaßen zu entwickeln.

 

Die Erkenntnisse der Biowissenschaften führen zu Perspektiven und Anwendungen, die uns Menschen als Teil und als Gestalter der Natur betreffen. Zunehmend beeinflussen sie auch politische Entscheidungen und berühren und verändern damit die Fundamente des Wertesystems der Gesellschaft. Ein wesentliches Ziel des Biologieunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern diese Erkenntnisse und Entwicklungen durchschaubar und verständlich zu machen. Mit dem zunehmenden Einsatz molekularbiologischer, biochemischer, physikalischer und informationstechnischer Methoden sind die Erkenntnisse in der Biologie erheblich angestiegen. Der Biologieunterricht muss dem Rechnung tragen, indem er den Schülerinnen und Schülern auf der Basis eines soliden Grundwissens gezielt Einblicke in Teildisziplinen verschafft:

Zum einen ist Wissen notwendig, welches für den verantwortungsvollen Umgang mit sich, dem sozialen Umfeld und zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft von Bedeutung ist und eine wichtige Grundlage für das Bewerten darstellt. So eröffnet der Biologieunterricht den Schülerinnen und Schülern u. a. faszinierende Einblicke in Bau und Funktion des eigenen Körpers und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung.

Zum anderen ist auch Wissen unerlässlich, das den Aufbau eines strukturierten Verständnisses für biologische Phänomene erlaubt und im Wesentlichen auf grundlegenden biologischen Prinzipien sowie auf Kenntnissen und Methoden der Biologie und der anderen Naturwissenschaften fußt.

Der Biologieunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die originale Begegnung mit der Natur. Sie verstehen die wechselseitige Abhängigkeit von Mensch und Umwelt und werden für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert. Primäre Naturerfahrungen können einen wesentlichen Beitrag zur Wertschätzung und Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten und die Bewertungskompetenz für ökologische, ökonomische und sozial tragfähige Entscheidungen anbahnen. Das Entstehen negativer Vorurteile kann korrigiert und ästhetisches Empfinden geweckt werden.“

(WS: Wochenstunden)

5. Klasse (2 WS): Kennzeichen Leben, Haustiere, menschlicher Körper, Wirbeltiere im Winter, Blütenpflanzen

6. Klasse (1 WS): Wirbeltiere, Ökosystem Wald, Sexualität Mensch

7. Klasse (2 WS): Ernährung und Verdauung des Menschen, Blutkreislauf und Atmung, Fotosynthese, Zellbiologie

8. Klasse (2 WS): Sinnesorgane und Gehirn beim Menschen, Ökologie, Sexualität Mensch

9. Klasse (2 WS): Klassische Genetik und Evolution

10. Klasse (2 WS): Biomembrane, Zytologie, Molekulargenetik und Immunbiologie

In der Oberstufe werden - in vierstündigen Kursen auf erhöhtem oder grundlegendem Niveau - die folgenden Themenbereiche mit wechselnden Schwerpunkten unterrichtet: Ökologie, Stoffwechsel, Evolution, Neurobiologie

Die drei biologischen Fachräume befinden sich im Erdgeschoss des Hauses Mileva. Raum M 006 ist der Oberstufenraum mit Gruppentischen, in den Räumen M 007 und M 008 werden die Klassen der Jahrgänge 6 bis 10 unterrichtet, der Unterricht in Jahrgang 5 findet aus Platzgründen im Chemiebereich des Hauses Albert statt. Die Einrichtung der einzelnen Räume - in Bezug auf Unterrichtsmaterialien und Mobiliar - ist auf die jeweiligen Unterrichtsschwerpunkte (z. B. Mikroskopieren oder Experimentieren) ausgerichtet. In unmittelbarer Nähe der Biofachräume befindet sich die biologische Sammlung und eine Bibliothek.

In der Sekundarstufe I setzt sich die Zeugnisnote zu 60-70% aus mündlichen Leistungen (Mitarbeit im Unterricht, Mappennote, Langzeitaufgaben, Referate, ...) zusammen und entsprechend zu 30-40% aus der schriftlichen Leistung einer angekündigten Arbeit je Halbjahr. In dieser Arbeit müssen in der Regel 50% der Aufgabenpunkte für eine ausreichende Note erreicht werden.

Werden in der Sekundarstufe II zwei Klausuren im Halbjahr geschrieben, werden die schriftlichen und mündlichen Leistungen mit je 50 % gewichtet. Wird nur eine Klausur geschrieben, wird diese mit 40%, die mündliche Mitarbeit mit 60% gewichtet. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung von Notenpunkten zu den erreichten Prozentwerten:

% Punkte
95 15
90 14
85 13
80 12
75 11
70 10
65 09
60 08
55 07
50 06
45 05
40 04
33,3 03
26,7 02
20 01
<20 00

Die Lage des Albert-Einstein-Gymnasiums für den Biologieunterricht ist ideal. In nächster Nähe befinden sich ein Buchenlaubmischwald, ein Teich und auch ein Fließgewässer, sodass der Unterricht häufig durch Exkursionen aufgelockert und bereichert werden kann. Daneben werden biologische Inhalte auch im Seminarfach aquatische Ökosysteme vermittelt und durch die Seminarfahrt ans Mittelmeer (z. B. Pula oder Elba) vertieft.

Zum Seitenanfang