Alton-Austausch

 

Besuch in Alton – September 2015
 

 

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Hannover – Hamburg- London – Alton: am Donnerstagmorgen machten sich 11 Schülerinnen der Klassen 9 und zwei Lehrkräfte auf die Reise zu unserer Partnerschule in England. Für viele Mädchen war bereits der erste Flug im Leben das erste Highlight.

 

Und so sollte es weiter gehen. Nachmittags angekommen an der Alton Convent School empfingen uns unsere Gastgeber herzlich und das Abenteuer in einer englischen Gastfamilie konnte beginnen.

 

Man kannte sich bereits durch den Besuch der englischen Mädchen im Mai in Hameln und durch einen fast zwei Jahre andauernden Briefwechsel im Rahmen der Briefaustausch-AG. Trotzdem gab es viel Neues und Aufregendes zu erleben: englisches Essen (super lecker!!!), die Häuser und der Tagesablauf in einer englischen Familie und natürlich das Schulleben und das Eintauschen in die englische Sprache. Nach einer Schulführung am Freitag wurden die deutschen Mädchen im Unterricht über ihre Essgewohnheiten und ihre sportlichen Aktivitäten interviewt bevor sie Sprachspiele spielten und ihre Brieffreundinnen über deutsche Popstars informierten.

 

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Am Samstag ermöglichten Sightseeing in London, Guildford, Winchester oder Portsmouth außerdem einen Einblick in die Umgebung.

 

Ein gemeinsames Picknick und Sportspiele am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein rundeten unseren Besuch ab. Nach dem Abschied am Montagmorgen fuhr unsere Gruppe noch nach London und erkundete die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Englands zu Fuß. Auch die Tower Bridge, das Globe Theatre, Big Ben und Westminster Abbey sowie der Buckingham Palace empfingen uns unter blauem Himmel, sodass viele schöne Erinnerungsfotos entstanden.

 

Nach einem zwar anstrengenden, aber überaus interessanten Tag flogen wir am Abend zurück nach Hamburg. Von dort aus brachte uns ein Bus sicher zurück nach Hameln.

 

Wie jedes Jahr waren die Teilnehmerinnen begeistert von dem Erlebten und die Lehrer froh über den reibungslosen Ablauf der Fahrt. Das lag nicht zuletzt an der sehr guten Organisation unseres Aufenthalts durch unsere englische Kollegin und der überaus warmherzigen Gastfreundschaft der Familien vor Ort.

 

 

Besuch aus Alton - 21.05. bis 25.05.2015
 

 

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Getreu dem Motto „same procedure as every year“ empfingen die Teilnehmerinnen der Briefaustausch-AG im Jahrgang 8 auch in diesem Mai ihre Brieffreundinnen unserer Partnerschule in Alton.

 

Über das verlängerte Pfingstwochenende waren 14 englische Austausuchschülerinnen bei uns zu Gast. Trotz des recht kurzen Besuchs hatten die englischen Mädchen die Möglichkeit, das deutsche Schulleben, Wissenswertes über Hameln und vor allem das Leben in ihren Gastfamilien kennenzulernen.

 

Gleich nach ihrer Ankunft in Hameln am Donnerstag stimmte ein gemeinsames Picknick bei Sonnenschein auf dem Pferdemarkt auf die Tage in Hameln ein. Am Freitagvormittag bekamen unsere Gäste einen Einblick in unser Schulleben und stellten schnell deutliche Unterschiede fest: Mädchen und Jungen werden gemeinsam unterrichtet, die Klassen, die Schule und das Gelände sind viel größer und die Unterrichtsstunden dauern länger. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erwartete uns dann der Rattenfänger von Hameln und führte uns durch die Stadt, begleitet von vielen amüsanten Anekdoten und Geschichten über die Rattenfängersage. Anschließend ging es auf zur Schauglasbläserei – mittlerweile eine fester Termin im Programm.

 

Den Samstag konnten die Mädchen ganz selbstständig gestalten, ohne Lehrer, die ständig ein Auge auf sie hatten. Viele Mädchen fuhren zum Shoppen nach Hannover, aber auch Sightseeing in unserer Landeshauptstadt oder in Bad Pyrmont kamen nicht zu kurz.

 

Am Sonntag trafen wir uns dann alle zu einem abschließenden, gemeinsamen Bowling-Nachmittag bevor es am Montagmorgen wieder zurück nach England ging. Nach vier intensiven Tagen mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen viel einigen der Abschied dann doch nicht ganz leicht, aber lange müssen die Mädchen auf ein Wiedersehen nicht warten: im September geht es für uns nach England an die Alton Convent School.

 

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die beteiligten Schülerinnen und ihre Familien, ohne deren Engagement solch ein Austausch nicht möglich gewesen wäre.

Austausch Alton 2014 in Hameln
 

 

Deutsch – Englischer – Austausch 2014

 

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Im Mai 2014 begrüßten wir 14 Schülerinnen der Alton Convent School for Girls, England, in Hameln. Zum ersten Mal seit Jahren war es dieses Mal möglich, dass die englischen Gastschülerinnen bei ihren deutschen Brieffreundinnen und deren Familien untergebracht waren. Bereits dieses erste Zusammentreffen nach etwa eineinhalb Jahren Briefaustausch war ein voller Erfolg mit einem gemeinsamen Picknick im Bürgergarten bei strahlendem Sonnenschein, einer Stadtführung oder einem gemeinsamen Bowling-Nachmittag. Am spannendsten waren jedoch sicherlich die Erfahrungen und Erlebnisse in den Gastfamilien sowie das Eintauchen in das deutsche Schul- und Familienleben.

 

Groß war deshalb auch die Aufregung der deutschen Mädchen, als es kurz nach den Sommerferien am 25. September mit Bus und Flugzeug endlich zum Gegenbesuch nach England ging. Nun sollten die deutschen Schülerinnen die Möglichkeit erhalten, ihre Brieffreundinnen in der Schule zu begleiten und Teil des englischen Familienlebens zu werden.

 

Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen. Kurz nach unserer Ankunft bekamen die Schülerinnen ihre ganz private „guided tour“ durch die Schule. Vor und nach dem Mittagessen besuchten sie dann den Unterricht und mussten schnell feststellen, dass es doch einige Unterschiede zum Unterricht in Deutschland gab. Mittags wurden wir dann alle zu einem 2-3 – Gänge Menü in der schuleigenen „refectory“ eingeladen. Diesen Energieschub brauchten wir auch, nachdem die meisten von uns schon seit 3.00 Uhr morgens auf den Beinen waren und zudem die Hälfte des Schultages noch vor uns lag. Nach einem langen Tag bis 16.10 Uhr durften die Mädchen dann auch endlich ihre Gastfamilien kennenlernen.

 

Am nächsten Tag füllten angeregte Gespräche und lustige Anekdoten den Doppeldeckerbus auf einer recht holprigen Fahrt nach Winchester. Die Stadt im County Hampshire ist immer eine Reise wert: „Wir besichtigten unter anderem den „round table“, den berühmten Tisch aus der Artussage. Die riesige Halle ist ein Überbleibsel des früheren „Castle of Winchester“. Dann ging es weiter zum Winchester College, wo uns eine nette, typisch britische Dame durch die große Schule führte. Das College wurde im 14. Jahrhundert von einem Bischof gegründet, damit reiche und arme Jungen gemeinsam lernen konnten. Es herrschen auch heute noch sehr strenge Regeln und auf die Ausübung der Religion wird viel Wert gelegt. Die Jungen müssen spezielle Kleidung tragen und haben einen Schultag bis 21 Uhr!“ (aus dem Reisebericht von Luca-Marie Nitsche, Klasse 10) Ein weiteres Highlight war sicher der Bummel durch die vielen Geschäfte der Highstreet und die gemütlichen Gassen Winchesters.

 

Das Wochenende verbrachten die Mädchen in ihren Gastfamilien, die, wie immer, ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten. Viele Mädchen fuhren nach London, andere hatten einen geselligen Bowling-Nachmittag  oder besuchten den nahe gelegenen Safaripark. Die begeisterten Berichte  am Sonntag rissen gar nicht ab.

 

Am Sonntagnachmittag trafen wir uns nämlich zu gemeinsamen Spielen und einem Picknick. Alle Mädchen fühlten sich sichtbar wohl und so fiel der Abschied am Montagmorgen auch entsprechend schwer.

 

Ein kleiner Trost war dann aber sicherlich unser Zwischenstopp in London. Innerhalb von 4 Stunden sahen wir Westminster Abbey, Houses of Parliament, Big Ben, The London Eye, The Globe Theatre, die Millennium Bridge, St. Paul’s Cathedral und zu guter Letzt die imposante Tower Bridge. Wir fuhren mit der berühmten Tube und haben in der Nähe des Tower of London die letzten Souvenirs ergattert.

 

Trotz des recht dicht gefüllten Programms war unser kleiner Zwischenstopp in London der perfekte Abschluss eines sehr gelungenen Austauschs – der auch dank des Engagements der Schule und der Gastfamilien vor Ort ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.

 

 

 

Austauschfahrt nach Alton 2014
 

 

Einstein unterwegs: The early ladybirds catch the worms!

 

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2.30 Uhr - der Wecker klingelt. Da war doch was .... Pünktlich um 3.45 Uhr bestiegen heute ( Donnerstag) noch vor dem Aufstehen 13 Schülerinnen der Klassen 9 und 10, Frau Henschke und unser Ehrengast Frau Hinsch den Bus zum Airport Hannover. Dort erwartete uns bereits Frau Schindler. Es sollte wie jedes Jahr im September in das Vereinigte Königreich, genau nach Alton, Hampshire, gehen. Nach einem etwa einstündigen, ruhigen Flug begrüßte uns in Stansted die britische Morgensonne. Nun waren noch zweieinhalb Stunden Busfahrt zu bewältigen, dann trafen wir unsere Brieffreundinnen in der Alton Convent School for girls wieder.

 

Nach den Unterrichtsbesuchen am Morgen sieht man uns auf diesem Foto in der sogenannten "refectory", wo wir gemeinsam ein leckeres Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag haben wir noch zwei Stunden Unterricht (zum Beispiel History, Physics, Art, R.E. und Science), dann lernen wir unsere Gastfamilien kennen. Wir sind schon ganz gespannt!

Austauschfahrt nach Alton, 19.09. – 23. 09. 2013
 

 

„Let Your Light Shine“

 

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Dieser Satz, der auch das unausgesprochene Motto unserer gesamten Fahrt hätte sein können, war der Leitsatz der einführenden Messe für das neue Schuljahr an der Alton Convent School. Als Besucher der Schule waren wir zur Teilnahme herzlich eingeladen, und dieses Erlebnis stellte in der langjährigen Beziehung beider Schulen ein eindrucksvolles Novum dar.

 

Die Messe war nicht nur inhaltlich ein besonderes Bildungserlebnis für unsere Schülerinnen, sondern sorgte auch für einen sprachlichen Zuwachs; denn
der Ablauf war dank schriftlicher Unterstützung und klar artikulierter Sprache für uns leichter nachvollziehbar als die am Vortag im Flugzeug kaum verständlich heruntergerasselten Ansagen der Crew, welche einen ersten Sprachschock bedeuteten, zumal dort ja auch wichtige Informationen vermittelt werden sollten, die man gerne verstanden hätte.

 

Erfreulicherweise haben sich andererseits die englischen Familien im privaten Rahmen sehr viel Mühe gegeben, so dass unsere Mädchen „alles gut verstehen konnten“ (Mira) und die sprachliche Seite des Austauschs insgesamt ermutigend war.

 

Ebenso positiv wurde der menschliche Kontakt mit den Gastfamilien gesehen. Alle Schülerinnen fühlten sich gut angenommen und lobten die unkomplizierte englische Herzlichkeit und Gastfreundschaft mit Familienanschluss. Großzügig geplante Ausflüge mit den Familien nach London, nach Winchester und an die Küste rundeten den außerordentlich freundlichen Empfang ab.

 

Gleichermaßen gefiel die Teilnahme am Unterricht in einer überschaubar kleinen Schule mit kleinen Klassen, ausschließlich Mädchen (!) in einer smarten Schuluniform (!) und mit „netten und coolen Lehrern“ (!), alles war erstaunlicherweise gar nicht streng!
Wenn auch der Unterricht insgesamt positiv bewertet wurde, erschien er doch manchen auch recht „anstrengend“, und die englischen Freundinnen wurden mitunter bedauert, dass ihnen so wenig Zeit für Hobbys bleibt.

 

Das berühmt-berüchtigte englische Wetter zeigte sich zu unserer Überraschung von seiner einigermaßen guten Seite; Rania und Hai Au freuten sich jedenfalls über „das nette Wetter“.

 

Sogar das Essen fand Gnade. So sagten Zoé und Sinja diplomatisch: “Es ist etwas anders als in Deutschland“, doch Anika fand es „lecker“ und Paula äußerte sich sogar begeistert: „ Es hat sehr gut geschmeckt!“
Zum Schluss bleibt ein positives Fazit zu ziehen, wie die Äußerungen und durchweg zufriedenen Gesichter unserer Schülerinnen bestätigen: „Ich werde auf jeden Fall wiederkommen“ (Sarah), „wir haben uns schon für die Sommerferien verabredet“ (Ricarda), und „wir würden jederzeit wiederkommen“ (Julia und Lavinija).

 

Dies möge noch einmal die Bedeutung des Austauschs unterstreichen und einen Wunsch für eine Verlängerung des Austauschs vormerken: „Die Zeit war viel zu kurz!!!“

 

Autorin: Marianne Hinsch
 

 

Swapping cultural notes with our German friends

At the beginning of our new academic year, we welcomed our German exchange students at Alton Convent School as we do every September. A group of twenty girls flew in from our partner school, the Albert-Einstein-Gymnasium in Hamelin, to spend just under a week in host families of our Year 10 students. Our Alton Convent girls were thus able to return the hospitality that they had enjoyed when they had gone to Germany earlier this year.

Our German friends attended school on the Friday and joined us for our Mass of Dedication. This proved to be a memorable experience for all of them. Afterwards, they enjoyed not only their English lesson but also experience some RE, French, Law, Art and ICT lessons amongst other subjects. They were made to feel very welcome by all staff and shown around school by their pen pals. Pia, Jana and Ricarda showed a class of Year 7 pupils how to make German Zuckertüten. This is a very popular German custom where parents fill a paper cone with sweets and presents to celebrate the start of the school year. After lunch, all our guests were full of praise about the lovely meal they had in our new refectory.

The weekend saw all our German guests immersed in the English way of life. Our host families made every effort to show them the best of England and took them to places such as London or Winchester. Red phone boxes and the Routemaster buses proved very popular with our visitors who only knew these icons of British culture from their English text books.

On Sunday, we said fare-well with an afternoon of sports games and picnic on the school’s sports fields. Alton Convent girls taught our German friends Rounders and they did their best to follow the confusing rules. Then it was time for the English girls to learn Völkerball, a game similar to Dodge ball. This fun afternoon firmly cemented the friendship between the Alton Convent girls and their German pen pals.

It was very early when the group of exchange students left on Monday morning for Southampton airport and, indeed, it seemed too early for our visitors to leave their English host families as they had such a fantastic time over here. Hopefully, we’ll meet some of them again when the next generation of exchange pupils sets off to go to Germany in May next year.

 

 

 

Besuch aus Alton, 23. – 27. Mai 2013
 

 

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Das Flugzeug hatte Verspätung, das Wetter war richtig ungemütlich, aber das alles tat der guten Stimmung bei der Ankunft unserer Partnergruppe aus Alton am 23. Mai keinen Abbruch. Eine zwei Jahre andauernde Brieffreundschaft sollte in den folgenden Tagen ihren ersten Höhepunkt erleben.

 

So war nach der spontan-herzlichen Begrüßung am Hamelner Bahnhof auch das nun schon traditionelle Treffen in der Eisdiele trotz Regens und Kälte ein gelungener Auftakt, gefolgt von einem informativen Schulbesuch am Freitag, der als weiteres Highlight einen Besuch in der Hamelner Glasbläserei bot. Den Abschluss bildete ein abendlicher Stadtrundgang mit anschließender Besteigung des Marktkirchenturms, von dem man einen fantastischen Blick auf einen farbenprächtigen Sonnenuntergang (!) über der Weser hatte.

 

Den Samstag konnten unsere Gäste in den Familien ihrer Brieffreundinnen oder bei Ausflügen, hauptsächlich natürlich zum Shopping in Hannover, verbringen, und dann folgte als Novum eine Übernachtung in der Gastfamilie. Dieses neue Angebot, das im nächsten Jahr noch ausgeweitet werden soll, wurde von einigen englischen Mädchen gerne angenommen, und so hatte man sich am Sonntagmittag, als man sich bei strömendem Regen zum Rattenfängerspiel wieder traf, viel zu erzählen über das Essen, über die Freizeitgewohnheiten und über das Familienleben in Deutschland.

 

Am gleichen Tag hieß es dann leider schon wieder Abschiednehmen bei einer abendlich-geräuschvollen Disko, bei der man sich auch über modische und musikalische Vorlieben austauschen konnte – oder eben auch nicht…

 

Jetzt laufen schon die Vorbereitungen für den Gegenbesuch im September auf Hochtouren, und wir freuen uns auf unsere Reise, auf die englischen Familien und – last but not least - auf das englische Wetter!

 

 

Autorin: Marianne Hinsch
 

 

Exploring Hameln with German pen pals

A dozen year 9 girls were high in anticipation when we took off to Germany from Southampton airport just before the bank holiday weekend. Finally, after having written letters to their German friends for nearly two years, they were meant to meet each other in person and even have a sleepover in German host families.
Our pen pals awaited us at the Hameln station and walked with us to their favourite ice cream parlour where we had amazing ice cream sundaes to “break the ice”. Later, our German friends showed us their home town, the historic town of Hamelin. Everyone was impressed by the beautiful wooden buildings that are ornately decorated.

The next day will be very memorable to all of us as we visited our partner school, the Albert Einstein Gymnasium. Our exchange teacher, Mrs Hinsch, had arranged for a guided tour of the school and for some lessons to attend. We were welcomed by the headmaster, Mr Weber, who was very pleased that the exchange has been going well for more than 25 years.

In the afternoon we learnt how glass was made in medieval times and many of us got a chance to blow their own glass bauble which turned out beautifully. We even got them home in one piece, well almost.
The PTFA of our partner school treated us to an unusual night walk of the town with the tower guard. Ulrich walked us past the most impressive buildings in the centre of Hamelin and shared old stories with us. But best of all, he made us climb the local church tower to enjoy a view of the scenic surroundings of Hamelin. The sunset over the river Weser was amazing. We made it out of the church just in time before the bells announced the closing of the town gates just like in the olden days.

The weekend saw all of us travelling to Hannover by public transport to do some sightseeing and shopping. In the afternoon we watched the famous Pied Piper story re-enacted by local children and adults on the market square in Hamelin. We tried to ignore the pouring rain and enjoyed the children playing hungry rats on stage.
On the last evening we celebrated our successful trip with a disco. Our German friends provided snacks and we enjoyed sharing our favourite music and dance styles with each other.

Needless to say that most of us had a great time and loved spending time with our pen pals. We are all looking forward to their return visit in September.

 

Alton-Reise vom 27.09. bis zum 01.10.2012
 

 

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Es war nicht Freitag und auch nicht der 13., aber dennoch schien unsere diesjährige Austauschfahrt zunächst vom Pech verfolgt:

 

Das Reiseunternehmen schickte falsche Tickets, bei der Abreise aus Hameln fehlten zwei Ausweise, am Flughafen in Southampton stellten sich die Beamten der Einreisebehörde zunächst quer trotz korrekter Pässe und Visa, und schließlich war dem englischen Busunternehmen, das uns in Southampton abholen sollte, der Zeitpunkt in mitteleuropäischer Zeit angegeben worden…

 

Endlich in Alton angekommen, wurde alles schlagartig besser und wir konnten uns über eine rundum gelungene Austauschreise freuen, von der alle zufrieden und randvoll mit schönen Erinnerungen zurückkehrten.

 

Den Austauschschülerinnen des AEG wurden vielfältige Einblicke in das englische Schul- und Familienleben gewährt und es gelang erfreulicherweise vor allem ein Abbau von Klischees: „Engländer sind gar nicht so kühl und abweisend, wie ich immer dachte; die sind richtig locker und herzlich! Und über das englische Essen kann man sich auch nicht beklagen.“
Umgekehrt waren die englischen Familien angenehm überrascht über die Freundlichkeit und vor allen Dingen über die Höflichkeit der deutschen Gastschülerinnen, was natürlich zu denken gibt über das deutsche Image im Ausland.

 

Dr Gould hatte in Alton für uns einen sehr interessanten Schultag organisiert mit einer „Assembly“ und einem ganztägigen Unterrichtsprogramm, in das unsere Schülerinnen integriert wurden. Bei dieser Gelegenheit konnte man sich auch  einmal die Vorteile einer Schuluniform durch den Kopf gehen lassen (!).

 

Abgerundet wurde der Besuch durch Ausflüge mit den Gastfamilien, beispielsweise nach Oxford und London, durch einen Ausflug der Gruppe nach Winchester mit seiner berühmten Kathedrale und natürlich auch durch „Shop till you drop“-Erlebnisse.

 

Besonders erfreulich war insgesamt zu sehen, dass im nunmehr 25. Jahr unseres Austausches der Kontakt mit Alton lebendig und intensiv ist wie eh und je. 

 

Autorinnen: Marianne Hinsch, Melissa Henschke und Ina Schindler
 

 

Joy over 25 years of successful German exchange at ACS

This year is a special year at Alton Convent School as we celebrate 25 years of successful exchange trips to Hamelin in Germany. Last week we welcomed a group of 21 German students at our school who stayed in families of Year 10 GCSE German pupils. The girls knew each other well as we had visited Hamelin and our partner school earlier in the year.

The German visitors observed a variety of lessons throughout Friday and took part in Latin role plays and a Physics speed of sound experiment on the field. They were impressed with the wealth of activities available at our school and loved the food in the brand new refectory. Quite a few of our guests commented on the fact that our pupils wear school uniforms and thought that was a good idea.

Our host families made a huge effort to organise an eventful weekend for our German friends and treated them to unforgettable days out to Oxford or London. Staying in families proved to be a huge success and helped to overcome some old stereotypes like the one about English food.

It has become a tradition over the years that we celebrate our fare-well party with sporty competitions followed by a picnic on the school grounds. It must be said that the German girls gave the game of rounders a good try, after all explaining the rules in a mix of German and English was not an easy task.

There were many long faces when the bus picked our German friends up from school on Monday morning and many German girls did not want to go home just now. A new generation of pen friends has been formed at the beginning of the academic year and our Year 9 pupils are looking forward to their trip in May 2013. We are ready for the next 25 years!

 

 

 

25 Jahre Alton-Austausch

 

Punktgenau im Juni diesen Jahres (2012) und damit zum 25jährigen Jubiläum des Hameln-Alton-Austausches traf wieder eine Gruppe von Schülerinnen der Alton Convent School zu einem Besuch in Hameln ein, um die über längere Zeit gewachsene Brieffreundschaft mit den Mädchen des Albert-Einstein-Gymnasiums durch ein persönliches Kennenlernen zu erweitern.

 

Schon kurz nach dem Treffen schickten sie uns folgenden Bericht …
 

 

Silver Jubilee for the German exchange

 

 

Just after the Queen’s Diamond Jubilee festivities, a group of 17 girls from Alton Convent School set off on the German exchange to Hamelin. This exchange between our school and the Albert-Einstein-Gymnasium is looking back at 25 years of mutual visits and sending letters and emails.

 

While the English weather did its reputation proud on our departure from Southampton airport, we were welcomed by our German pen pals in beautiful sunshine in the Pied Piper’s town.

 

Both parties met over delicious ice cream sundaes in an Italian coffee bar in the centre of Hamelin. Once the ice between the girls from two different schools was broken, they enjoyed joint walks through the historic parts of the town. The pupils bonded well and in most cases they were able to meet their pen pal of two years in person.

 

 

Everyone was full of impressions after the day we spent in school. Albert-Einstein-Gymnasium is a big school and after a welcome by the headmaster our pen pals took us around on a guided tour. All of us attended lessons and tried our best to understand what was going on. It was quite an experience to order food from the daily menu and to eat in the school canteen together with the German pupils.

 

Every day we made arrangements to go out with our German friends. Some of us enjoyed the local fun fair or went to the cinema. Others loved the river-side walk along the Weser and a picnic on the Weser island. The town of Hamelin was bursting with activities: there was a concert from a Polish partner town on the market square, football screens were up in many places and brass bands marched through the town as part of the Schützenfest. All of us liked the play of the Pied Piper story on the open air stage and the Glockenspiel on the Hochzeitshaus.

 

 

The PTFA of our partner school treated us to a guided tour with the tower watchman at night. Ulrich led us up the tower from where we enjoyed a scenic view over Hamelin and the Weserbergland and also witnessed the goal that the German football team scored that night.

 

Other highlights were a visit to the glass factory where some of us blew our own glass baubles and learnt about medieval glass making. Our German friends invited us to a fare-well disco on the last evening and all of us are now looking forward to the return visit of our pen pals in September.

 

Autor(in): unbekannt

 

Austausch September 2011

Austauschreise nach Alton

  

Flüge und Busse sind gebucht, die Unterkunft in Gastfamilien ist durch unsere unermüdlich tätige englische Kollegin Frau Dr Gould trotz einiger unvorhergesehener Schwierigkeiten gesichert, das Programm der Fahrt steht, gutes Wetter ist bestellt und nun kann es endlich losgehen.

 

Sind alle Ausweise dabei?

                   Ja, fast alle, aber ein Vater kommt unverhofft zu einem nächtlichen

                   Ausflug zum Flughafen Hannover.

Sind alle Handgepäckstücke ordnungsgemäß gepackt?

                   Ja, fast alle, aber einige Wasserflaschen und eine Schere müssen

                   am Flughafen doch noch aus dem Verkehr gezogen werden.

 

Aber schließlich sitzen alle zu noch früher Stunde ein wenig müde und angespannt im Flugzeug nach London: Der erste Flug … Vorfreude auf ein unbekanntes Land oder auch Skepsis … Neugier auf die englische Gastfamilie oder auch ein wenig Unsicherheit …

                   

                    „Am Anfang hatten wir etwas Angst, dass unsere Gastfamilien uns nicht

                        verstehen würden.“ (Kirill)      

                                  

Aber erst einmal genießen wir den schönen Morgen über den Wolken; einige fassen sich auch ängstlich an den Händen; jemand „singt“, um sich Mut zu machen (!?).

 

Nach der Landung quält sich der Bus („Redwing“ Coaches!) durch den Berufsverkehr rund um London; das gibt uns Gelegenheit für ein kleines Schläfchen, bedeutet aber auch fast zwei Stunden Verspätung, bis wir an unserer Gastschule eintreffen und so das vorbereitete Programm gehörig durcheinanderwirbeln.

Aber wir werden durch einen liebenswürdigen Empfang mit einer Schulführung, einem ausgedehnten Lunch und ein paar interessanten Unterrichtsstunden entschädigt.

 

                     „Der Unterricht und die Schule sind ganz anders als bei uns in Deutschland. Der

                          Unterrichtsschluss ist jeden Tag erst um 16.15 Uhr, aber viele haben danach

                          noch AGs wie Musical und Orchester, so dass sie erst gegen 19 Uhr zu Hause

                          sind. In den Korridoren hängen sehr viele Fotos von Sportereignissen oder

                          anderen Anlässen. Das Schulgelände ist riesig, fast wie ein kleiner Park.“

                                                                                                                  (Sophia)

 

                         „Die Regeln in der Schule sind anders. Die englischen Mädchen müssen eine

                          Schuluniform tragen; Make-up ist in der Schule verboten.“ (Anja)

Mit solchen ersten Eindrücken versehen, gilt es nach Schulschluss ein weiteres Mal Neuland zu betreten: Wie lebt eine englische Familie? Wie wird der Empfang der Gastfamilie ausfallen?

 

                     „Ich wurde sehr freundlich empfangen und alle haben sich superlieb um mich 

                         gekümmert.“ (Laura J.)

 

                         „Alle waren sehr nett zu mir. Ich fand die Tage bei der Familie sehr schön.“

                                                                                                                             (Nina)

 

                         „Sie haben sehr viel über England erzählt, und wir haben auch über Deutschland

                         gesprochen.“  (Anja)

 

                         „Das Abendessen ist sehr groß und warm. Die ganze Familie saß an einem Tisch

                          und aß. Es war sehr lustig und schön. Oft wurde beim Essen TV geschaut oder

                          Musik gehört. Insgesamt fand ich alles wundertoll. Das Abendessen war immer

                          ein besonderes Highlight und ein schöner Abschluss für den Tag“. (Ramona)

 

Da ist es kein Wunder, dass sich am nächsten Morgen auf dem Weg nach Winchester alle sehr viel zu erzählen haben.

Dabei vergisst man auch schon einmal die gute Kinderstube und verhält sich im Linienbus nicht immer altersangemessen – der Busfahrer ist jedenfalls „not amused“…

 

Die Kathedrale in Winchester ist eindrucksvoll, ganz besonders aber auch das Winchester College, als eine aus dem Mittelalter stammende private Schule für Jungen wiederum ein ungewohntes Terrain.

 

                         „Auf das College gehen Jungen aus aller Welt, deren Schuluniform ein Anzug ist.

                          Durch die Türme und die altertümlichen Räume erinnert das Gebäude an die

                          Harry-Potter-Filme.“ (Alisa)

 

Tatsächlich wurde die Schule als Drehort für die Verfilmung der Harry-Potter-Bücher in die engere Wahl gezogen.

Danach folgt das obligatorische Shopping in der typischen High Street englischer Kleinstädte mit den typischen Läden und dem typischen Angebot.

 

Die Rückfahrt nach Alton verläuft nach ein paar klärenden Worten über angemessenes Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln dann schon deutlich gesitteter…

Ja, so kann man einen guten Eindruck von Deutschland und den Deutschen im Ausland hinterlassen.

 

Am Samstag legen sich die englischen Gastfamilien dann ordentlich ins Zeug, um den deutschen Gästen ein spannendes Wochenende zu bereiten.

 

                      „Wir sind in die Porzellanmalerei gegangen und haben Eierbecher, Katzen,

                            Frösche und vieles mehr gestaltet. Das hat echt Spaß gemacht!“ (Kathy)

Es ist nur schade, dass nicht alle solche Anstrengungen immer optimal wertschätzen und die Mühe erkennen, die sich dahinter verbirgt.

 

Auch der Sonntagvormittag wird von den Familien gestaltet; am Nachmittag geht es dann zu einer Abschiedsveranstaltung mit Sport, Spiel und Picknick noch einmal in die Schule.

 

                           „Am Sonntag haben wir uns von 2 bis 5 Uhr in der Schule getroffen. Wir haben

                            als erstes Rounders gespielt, die Teams waren gemischt. Danach haben wir

                            gepicknickt, dann sind wir in die Sporthalle gegangen, dort haben als erstes die

                            Deutschen Völkerball gespielt, danach haben die Engländer es versucht.“

                                                                                                          (Hanna)

 

Zum Schluss wird für das Fotoalbum noch ein Erinnerungsfoto gemacht.

 

Am nächsten Morgen um 9 Uhr steht der Reisebus pünktlich bereit, um uns nach London zu bringen; doch auch dieses Mal stranden wir im Berufsverkehr und kommen erst mit erheblicher Verspätung an unserem Ziel an: Madame Tussaud’s Wachsfigurenkabinett.

 

                            „Unsere Lieblingsfiguren waren Leonardo DiCaprio, Johnny Depp, Robbie

                             Williams, Jimi Hendrix, Lady Gaga … Es gab einen sehr gruseligen Teil, man ist

                             durch ein Gruselkabinett gegangen. Unserer Meinung nach war es ein tolles

                             Erlebnis.“ (Laura und Johanna)

 

Danach heißt es dann in der Oxford Street „Shop till you drop“, solange das noch verbliebene Taschengeld reicht. Es grenzt an ein Wunder, dass schließlich alle so gut wie rechtzeitig am Abfahrtsort anlangen.

 

Unser netter Busfahrer zeigt uns als Kontrastprogramm zu Vergnügungstempel und Konsumrausch auf dem letzten Stück des Weges noch einmal einige traditionelle Sehenswürdigkeiten: Buckingham Palace, Westminster Abbey, Big Ben, St. Paul’s und last but not least die Baustellen von Olympia 2012.

 

Zum Schluss trennen uns nur noch wenige Stunden und ein angenehmer Rückflug vom vertrauten nächtlichen Hameln.

 

                                                                 Text: Marianne Hinsch

                                                                  Fotos: Melissa Henschke

 

The German Exchange returns to Alton Convent School

Excitement was great amongst Year 10 Alton Convent pupils last week when their German pen pals arrived to spend time with them. They had written letters to each other since Year 8 and had met in May in the historic town of Hamelin, Germany where the partner school Albert-Einstein-Gymnasium is located.

25 German girls and boys where hosted by Convent families and immersed themselves into the English way of life for a few days. They were taken to places of interest like London or went out to play bowling. One day lead the group to Winchester where they enjoyed a guided tour of Winchester College and a walk along the River Itchen.   Thursday saw all of our guests attending lessons at Alton Convent, observing how differently the school day is organised compared to their own school.  German pupils commented on the polite manners of the Convent girls and were amazed about the high pace of lessons.

Everyone enjoyed our last afternoon with sport games and a joint picnic in the school grounds on Sunday.  Our German friends gave their best in a game of rounders but showed clear advantage in the tug-of-war. Kings is a ball game that both nations know and the pupils played it in different variations.

A few tears fell when it was time to say Auf Wiedersehen to our visitors but every year firm friendships are formed between the participants of this exchange, and the girls organize individual trips and keep the links alive between Alton and Hamelin.

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