Seit Ende Januar misst sich an deutschen Schulen wieder der Nachwuchs der Geographie-Experten. "NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN 2005 – der Geographiewettbewerb mit dem Verband Deutscher Schulgeographen e. V." sucht bereits zum fünften Mal nach den besten Schülerinnen und Schülern in Erdkunde. Der 12-jährige Rolf Sporleder (Klasse 7 La) ist als Schulsieger des Albert-Einstein-Gymnasiums qualifiziert für den Landesentscheid in Niedersachsen.
 

 

 

Hält Rolf Sporleder bis Ende April im Vergleich mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bundeslandes stand und erringt den Landessieg, darf er sich auf eine Reise nach Berlin zum großen Bundesfinale freuen. 2004 beteiligten sich rund 200.000 Jugendliche aus 1.350 Schulen am bundesweit größten Schülerwettbewerb. Am AEG lösten im Januar 2005 zwei siebte und zwei achte Klassen die kniffligen Fragen des Wissens-Tests. In der zweiten Runde setzte sich Rolf Sporleder gegen die Klassensieger Tobias Krüger (7 Fc), Ibrahim Sariboga (8Fa) und Matthias Lange (8 Fa) durch.

 

Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist Schirmherrin von NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN: "Solche Wettbewerbe sind wichtig, weil sie Jugendliche motivieren und Begabungen zum Vorschein bringen. Die Geographie ist ein vielseitiges Fach – sie beinhaltet nicht nur die Vergangenheit und die Zukunft auf dieser Welt, sondern auch die Geschichte im Sinne der Menschen. Viele Orte haben sich in Jahrhunderten und Jahrtausenden verändert und neu formiert. NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN 2005 verlangt daher von seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein umfangreiches Wissen", erklärt Bulmahn.

 

Neben der Hoffnung auf den Bundessieg und auf zahlreiche attraktive Preise dürfte ein weiterer Faktor den Ehrgeiz der jungen Geographie-Spezialisten schüren: Drei der Erstplatzierten aus den Runden 2004 und 2005 werden an der "Internationalen Geographie-Olympiade" teilnehmen. Sie haben dann Mitte Juli die Chance zu beweisen, dass das nächste deutsche Team an den erfolgreichen zweiten Platz auf internationaler Ebene von 2003 anknüpfen und vielleicht sogar die Goldmedaille gewinnen kann", so Klaus Liedtke, Chefredakteur von National Geographic Deutschland, der damit das Ziel für die laufende Wettbewerbssaison absteckt. Und vielleicht ist dann ja auch Rolf Sporleder vom Albert-Einstein-Gymnasium in Hameln mit am Start!

 

National Geographic Deutschland führt den Wettbewerb gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) durch. Für die pädagogisch-didaktische Kompetenz sorgt der VDSG und entwickelt altersangemessene Wettbewerbsfragen aus dem weiten Gebiet der Geographie. National Geographic Deutschland zeichnet für die Organisation, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Durchführung des Bundesfinales verantwortlich.

 

Bettina Tovar-Luthin

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